FORSCHEN : ARCHIV

PhD Peer review colloquium

Im Wintersemester 2014/2015 initiierte eine Gruppe forschungsaffiner WissenschaftlerInnen ein neues Vernetzungs - und Lehrformat: Das Peer-Review Colloquium. Das Format dient der Vernetzung zwischen angehenden und etablierten ForscherInnen an der Fakultät für Architektur und Raumplanung. Zusätzlich wird in diesem Rahmen auch peer-basierte Lehre entwickelt und erprobt. Master und Doktoratsstudierende können dabei auch ECTS Punkte erwerben. Das Colloquium, welches im vergangenen Wintersemester zum ersten Mal stattfand, wird im Sommersemester fortgesetzt.

PhD Peer review colloquium

Foto: Rudolf Scheuvens, Wissenschaftstag 2012

Im vergangenen Semester widmeten wir uns den individuellen Arbeiten sowie der Frage nach dafür geeigneten Methoden. Basierend auf einer gemeinsamen Evaluierung werden wir im Sommersemester das Programm themenspezifisch fokussiert organisieren. Ziel der neuen Ausrichtung ist es, Problemlagen und Herausforderungen in der Forschungspraxis der planenden Disziplinen auf eine Metaebene zu heben und damit offene Fragen generalisierter zu behandeln. Im Format einer Werkstatt kann so der peer-basierte Charakter unterstützt werden.
Folgende Werkstätten sind geplant:
— Forschungsdesign
— Schreiben
— Literatur
— Minikonferenz / Abstracts schreiben und präsentieren
— Text lesen
Jede und jeder soll je nach Themenstellung einen eigenen Beitrag einbringen. Das Peer-Review Colloquium ist ein Angebot zum gegenseitigen Austausch und Feedback beim methodischen Erarbeiten von Forschungsthemen. Die Organisationsgruppe und die TeilnehmerInnen aus dem Wintersemester garantieren unterstützend dazu Kontinuität. Neu einsteigende TeilnehmerInnen sind willkommen. Ein Einstieg im Sommersemester wird vom Organisationsteam unterstützt und niederschwellig gestaltet. Zusätzlich zu den Werkstätten werden im Sommersemester auch Mittagslectures mit geladenen Forschenden der TU-Wien oder anderer Universitäten angeboten. Termine und Orte für das Colloquium und die Mittagslectures werden demnächst auf der Homepage der Abteilung Wohnbau und Entwerfen sowie auf der future.lab Webseite bekannt gegeben.