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50 YEARS AFTER
Über das Großartige der Agenturen des Machens im europäischen Städte- und Wohnungsbau der 1960er Jahre

Der Städte- und Wohnungsbau der europäischen Wiederaufbau-Ära gilt als räumliches Manifest, das in den 1960er Jahren in die Phase der Konsolidierung und Intensivierung ging. In fünf Vorträgen präsentieren internationale ExpertInnen ausgewählte Beispiele europäischer Stadtentwicklungen und Großwohnbauten dieser Zeit, mit dem Ziel, heutige Stadtplanungspraktiken zu hinterfragen und die damaligen „Potenziale des Machens“ freizulegen:

50 YEARS AFTER <br>Über das Großartige der Agenturen des Machens im europäischen Städte- und Wohnungsbau der 1960er Jahre

Terrassenhaussiedlung Graz, Architektur: Werkgruppe Graz; © Helmut Tezak

Wie waren Planung und Aneignung, Intention und Alltagspraxis, Normierung und Abweichung miteinander verflochten? Welche sozialen, politischen und ökonomischen Strukturen standen hinter den Stadtentwicklungsprojekten und lassen sich diese auf heutige Strategien des Planens und Bauens übertragen? Unter welchen Prämissen könnte die ungeheure Energie der Planung, die ein Experiment der radikalen Erneuerung ermöglichte, in die gegenwärtige Planungskultur „sinnhaft“ zurückkehren?

Die Vorträge sind in englischer Sprache und dauern jeweils ca. 30 min.

Vortragende: Tom Avermaete (Antwerpen), Maren Harnack (Frankfurt a. Main), Owen Hatherley (London), Michelle Provoost (Rotterdam), Stalker / Francesco Careri, Giulia Fiocca, Lorenzo Romito (Rom)

Moderation: Michael Zinganel (Wien)