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UCC – urban co-creation | Planungsmethoden im digitalen Zeitalter

Urbane Mitgestaltung nimmt aufgrund veränderter Planungsanforderungen und zunehmender struktureller, politischer, gesellschaftlicher sowie kultureller Veränderungsprozesse, ein zunehmend wichtiges Aktionsfeld in der Ausformung von städtischen Räumen ein.

UCC – urban co-creation | Planungsmethoden im digitalen Zeitalter

Die Vielzahl an Beteiligungsmethoden sehen unterschiedliche Formen der Interaktion vor, um Wege zur Mitgestaltung und Einflussnahme im Hinblick auf eine kooperative Stadt zu ermöglichen. Durch die fortschreitende Digitalisierung unserer Gesellschaft wird eine zusätzliche partizipative Komponente geboten, die eine planungskulturelle Entwicklung der Teilnahme vorsieht. Der Begriff „Kooperation“ bietet eine ergänzende Schnittstelle zum Smart City Kontext sowie eine zusätzliche Methode für eigendynamische Kommunikation/Aktion im urbanen Raum.

Das Sondermodul “urban co-creation | Planungsmethoden im digitalen Zeitalter” vermittelt den derzeitigen Forschungsstand der Partizipationstheorie und verknüpft diesen mit aktuellen Prozessen aus der Praxis der Beteiligung. Der theoriebasierte Teil des Moduls gliedert sich in die generellen Themenschwerpunkte geschichtlicher und gesellschaftlicher Brennpunkte aktueller Beteiligungsstrategien.
Parallel zu den Vorlesungseinheiten wird von den teilnehmenden Studierenden, in Übungen zu digitaler und analoger Partizipationspraxis, das neu erworbene Theoriewissen einem eigenen “proof of concept” unterzogen. Das modulbegleitende Stegreifentwerfen sieht die Herstellung eines „Prototypen“ und dessen Einsatz im urbanen Raum vor. Abgerundet wird das Modul mit Gastvorlesungen von Akteuren aus der Praxis.

Das Modul findet in Kooperation mit dem future.lab, dem Institut für Kunst und Gestaltung, der Abteilung für Wohnbau und Entwerfen sowie dem Institute for Design and Assessment of Technology statt.