Urbane Leerstelle

von Helene Schauer

Lücken, Leerstellen, Gstettn, Unorte, Nichtorte, zweckentfremdete, schlecht gestaltete, vernachlässigte, unbenutzte, nicht zugängliche Orte/Räume, Brachen, Resträume, Orte ohne soziale Interaktion – das Glossar dieser Begriffe ist umfassend und teils widersprüchlich. Diese Orte/Räume sind Ressourcen für urbanes Leben, für Stadtwachstum, räumliche und gesellschaftliche Veränderungen – Potenzialorte, Möglichkeitsräume, Option Lots. Wo sind diese Orte/Räume? Wie entstehen solche Orte/Räume? Über welche Potenziale verfügen diese Orte/Räume? Der öffentlichen Raum gerät zunehmend unter Druck. Können wir uns Leerstellen leisten? Können wir uns leisten keine Leerstellen zu haben?