Termine über Termine

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Zeigte sich der Block gestern von seiner harten Seite, konnten wir heute erste Informationen und Reste unserer zweiten Intervention aufsammeln. Der Pool war immer noch gefüllt, die Kerzen wurden angezündet und unsere Fragen waren beantwortet. Sie regten sogar eine Konversation über den besetzten Platz an, die sich über die Plakate Ausdruck verschaffte.

Nachdem wir die Erweiterungen unserer Aneignung festhielten und den Raum in seinen Urzustand zurückversetzten, besuchte uns Giulio, ein triestiner Architekt. Mit ihm bewegen wir uns durch den Hof und seine Räume, diskutieren dabei über deren Aufgaben, Potentiale, vor Allem aber über die unterschiedlich wahrgenommenen Identitäten der Orte.

Im Anschluss an ein neuerliches Mittagessen, klärt uns Lorella, die Leiterin der ansässigen Mikroarea über deren Aufgaben Ziele, sowie den offiziellen, strukturellen Aufbau der Organisation auf.

Mit vollem Bauch und etwas Verspätung wandern wir Richtung Stadtzentrum wo wir uns wieder mit Cristina, unserer Ansprechpartnerin bei ATER treffen. Sie versorgt uns mit Kopien, Scans und Informationen von vorangegangenen Forschungen, Zeitungsartikel, alten Bildern und vielem mehr.

Schlussendlich wächst der Koffer mit mehr und mehr Informationen. Bei einem abendlichen caffè Lungo versuchen wir eine grobe Ordnung zu schaffen und uns nochmal auf den morgigen, letzten Tag im „Mammut“ vorzubereiten.

Erleben

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Bei zwei Ristretto und einem Menta starten wir unseren Tag mit Peter, einem gebürtigen Wiener der sein Zuhause in Triest gefunden hat. Er betreute als langjähriger Gärtner die „Wüste“ des Melara, erzählte uns seine Geschichte und führt uns durch seine alte Wirkungsstätte. Nachdem uns die Zeit davoneilt, beginnen wir unsere zweite Intervention auf zu bauen und bekommen auch gleich Unterstützung.

Station 2 von 3 bespielt nach dem gestrigen inneren öffentlichen Raum heute den außen Raum zwischen den Stützen des Rozzol Melara.