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Field Trips in Public Space 2019. Städte am Rand: Grenzen, Mischräume, neue Energien

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Field Trips in Public Space 2019. Städte am Rand: Grenzen, Mischräume, neue Energien

Im Zentrum geschieht alles, dann (oder vielleicht) folgt die Peripherie. Doch nicht immer: manchmal werden eben die Städte an der Grenze zu Epizentren des Wandels. Randorte und -zonen sind Räume der Marginalität, aber auch der Unbestimmtheit, Vermischung, der gegenseitigen Befruchtung. Andersherum entspricht ein periphärer Charakter nicht unbedingt einer Grenzsituation, sondern oft einem Zustand der Absonderung, Unzugänglichkeit, Unterentwicklung. Und nicht zuletzt verschieben sich Zentrum und Peripherie auch im urbanen Raum so viel öfter und freier als wahrgenommen oder geplant.

Balkan und/oder Südosteuropa sind auch diesbezüglich ausgezeichnete Forschungsfälle: am Rande Europas, am Rande aller Kaiserreiche, am Rande der Wahrnehmung, seit drei Jarhzehnten im Wandel von harter Grenze zwischen zwei Weltordungen zum europäischen Zusammenwachsen. Ehemalige Randstädte zur enthusiastischen und klugen Wiedererfindung  aber auch zur harten national-istischen oder sozialen Abgrenzung.  Das trifft sowohl auf die allgemeine Stadtentwicklung -und Kultur als auch auf den öffentlichen Raum zu.

 — Stefan Ghenciulescu

Unter der Leitung von future.lab Gastprofessor Stefan Ghenciulescu fuhren im vergangenen Jahr sechzehn Studierende der Studienrichtungen Architektur und Raumplanung in sechs Gruppen auf Forschungsreise nach Südosteuropa – die Ergebnisse ihrer Arbeit werden nun in der Publikation präsentiert.

Mehr Informationen zum Format der Field Trips 
Gedruckte Exemplare der Publikation können per Mail bestellt werden: martina.gunelas@tuwien.ac.at