die Gesellschaft muss sich verändern

Von links nach rechts (gereiht nach der Abfolge der geführten Interviews): Dr. Ilse  Stockinger, Dr. Andreas Dillinger, DI Stefan Geier 

 

Um unsere (sehr) übergeordnete Fragestellung „Wie können technologische Entwicklungen dazu beitragen weniger Ressourcen zu verbrauchen und welche Rahmenbedingungen sind abseits der technologischen Entwicklungen dazu notwendig?“ besser fassen und beantworten zu können, haben wir spannende Meinungen unterschiedlicher AkteurInnen in Wien eingefangen. Als ProtagonistInnen haben wir uns jeweils eine VertreterIn der Stadt, der Politik und der Wirtschaft ausgesucht. Wir hatten dabei Gelegenheit ExpertInnen der Wiener Stadtwerke (Frau Dr. Ilse Stockinger), der Wirtschaftskammer Österreich (Dr. Andreas Dillinger), und der MA20 – Energieplanung (DI Stefan Geier) und deren Meinungen und notwendige Maßnahmen für die Entwicklung Wiens kennenzulernen.

Wir haben erfahren, dass ein solch komplexes und unüberschaubares Thema, wie es die Digitalisierung ist, Angst erzeugt. Die Digitalisierung muss so genutzt werden, dass wir die Komplexität verstehen lernen. Die Herausforderung besteht darin, dass wir die Werkzeuge, die uns zur Verfügung stehen, richtig in die Anwendung bringen. Die digitalen Möglichkeiten sind dabei als ein Werkzeug zu sehen. Maßnahmen der Gesellschaft, wie das Licht nicht unnötig lange eingeschaltet zu lassen, sind nett, aber nicht ausreichend. Langfristig müssten die Strompreise erhöht werden, damit wirklich etwas passiert.

Zusammenfassend lässt sich der Klimawandel nicht wegretuschieren. Er ist da und wir stehen vor großen Herausforderungen. Es gibt keine Normen und Standards, jedoch befinden wir uns in Wien, mit der Smart City und übergeordnet mit den Klimazielen des Pariser Abkommens, auf einem guten Weg. Die Komplexität der Ressourcen, im Hinblick auf die Zukunft der europäischen Stadt ist sehr groß. Systematische Zusammenhänge sind schwer zu verstehen, Wechselwirkungen nicht einfach abzuschätzen. Die digitalen Werkzeuge um gesteckte Ziele zu erreichen, sind vorhanden, jedoch ist die Implementierung nicht ganz einfach.

Letztendlich liegt der Schlüssel in der Gesellschaft. Jede/Jeder muss sich verändern. Veränderung beginnt bei uns selbst.

 

Coverphoto – eigene Aufnahme und Bearbeitung

Felix Assmann, Michael Kerschbaumer, Marina Siebenhofer

wir werden mit ExpertInnen sprechen

Um das große Thema der Digitalisierung und im wesentlichen auch die Ressourcen selbst, einfacher fassen zu können, werden wir Interviews mit ExpertInnen aus der Stadt – der Wiener Stadtwerke, der Wirtschaft – der Wirtschaftskammer Österreich und der Politik – der MA20 Energieplanung führen.

Speziell werden wir die Wiener Stadtwerke zu Programmen wie der Smart City und dem Nachhaltigkeitsbericht befragen, sowie die umfassende Frage Stellen, wo sie denn die Chancen der stetigen Entwicklung unserer Gesellschaft sehen. Wir möchten erfahren, inwiefern technologische Entwicklungen dazu beitragen können, weniger Ressourcen zu verbrauchen. Außerdem auch wie sie das Potential von digitalen Technologien sehen und damit, urbane Systeme ressourcenschonender zu betreiben. Welche Möglichkeiten werden in städtischen Energiesystemen, hinsichtlich der Effizienzsteigerung gesehen? Im Speziellen auch, wie denn nun die Stadtwerke eine Effizienzsteigerung erreichen. Auch der Standpunkt zum Umgang mit dem Stadtwachstum in Wien und die Vereinigung mit Ressourcenschonung sind Bereiche, die wir gerne mit den Stadtwerken diskutieren möchten. Auch möchten wir die Vertreterin von den Wiener Stadtwerken mit dem Begriff des Rebound Effekts konfrontieren.

Der Wirtschaftskammer Österreich möchten wir ebenfalls, wie den Wiener Stadtwerken, die Frage stellen, wo sie denn die Chancen und Potentiale in der fortschreitenden Digitalisierung sieht. Auch interessiert uns ihr Standpunkt dazu, wie technologische Entwicklungen, dazu beitragen können, weniger Ressourcen zu verbrauchen. Spannend finden wir auch, dass die WKO im vergangenen Jahr die Zero Emissions Tagung veranstaltet hat, sich aber gleichzeitig für das Lobautunnel Projekt, oder die dritte Piste am Flughafen Wien ausspricht. Ob das nicht ein Widerspruch in sich ist? Auch von der WKO möchten wir wissen, welche Rolle die Gesellschaft hinsichtlich einer ressourcenschonenden Stadt spielt.

Die MA 20, genauer das Referat für erneuerbare Energie und Energieraumplanung, möchten wir auf das Urban Learning Projekt ansprechen. Wir möchten erfahren, welche Chancen sie in der stetigen Digitalisierung unserer Gesellschaft sieht. Welche technischen Entwicklungen werden von Seiten der Stadt Wien erprobt bzw. eingeführt, um in Zukunft den Ressourcenverbrauch zu senken? Und welche Potentiale sieht die Stadt Wien, in digitalen Technologien, wie zum Beispiel den Smart Grids? Weiter Antworten, möchten wir darüber erhalten, welche Auswirkungen das starke Wachstum auf die Stadt Wien hat und in Folge auch, ob sich dieses Wachstum mit Ressourcenschonung vereinbaren lässt. Hier interessiert uns auch die Positionierung zu Rebound Effekten. Wesentlich ist zum Abschluss natürlich auch die Frage bezüglich der Gesellschaft. 

Wir erwarten uns spannende und informative Interviews und werden berichten, wie es war 🙂 .

 

Coverphoto – Quelle: https://d3irk3g7luh32r.cloudfront.net/wp-content/uploads/sites/7/2016/11/interview-stick-figures.png

Felix Assmann, Michael Kerschbaumer, Marina Siebenhofer

Der unstillbare Hunger.

Unser Hunger nach Energie.

Ein Anfang ist es nicht mehr auf endliche Ressourcen wie Erdgas- und Erdöl zurückzugreifen zu müssen (wir beziehen ca. 80% aller Energien daraus). Nicht nur, dass es sonst früher oder später keine fossilen Brennstoffe mehr geben wird, auch treiben die daraus generierten CO² Emissionen immens den Klimawandel an. –> CO2-Bilanzen 

Über Atomenergie möchten wir gar nicht erst beginnen zu reden. In der direkten Gegenüberstellung mit fossilen Brennstoffen vielleicht umweltschonender, jedoch beherbergen sie ein nicht beherrschbares Katastrophenpotential. (Atomkraft und Nachhaltigkeit)

Wir müssen also Umdenken, sonst ist es irgendwann zu spät. Es muss genügend billige Energie aus erneuerbaren Ressourcen, wie dem Wind und der Sonne, erzeugt werden. Nur wenn die Versorgung dadurch wirklich sichergestellt werden kann, können wir auf fossile Brennstoffe verzichten. Um diese Versorgung sicherzustellen benötigen wir Innovationen und Technologien und die Wissenschaft. Nur so können wir wirtschaftlich weiter wachsen.

Und dann natürlich noch die Bewusstseinsbildung für die Gesellschaft. Das Problem angreifbar machen. Eine Idee wäre hier, um wieder ein wenig auf unser Katastrophen-Szenario (kein Strom mehr) zurückzukommen, das Aufzeigen von und Konfrontieren mit möglichen Szenarien einer plötzlichen Energiewende.

Wenn jemand ein Problem erkannt hat und nichts zur Lösung des Problems beiträgt, ist er selbst ein Teil des Problems. (Unbekannt)

 

Coverphoto – Quelle: https://bilder.t-online.de/b/71/22/14/94/id_71221494/610/tid_da/die-deutschen-verbrauchen-fuer-ihren-lebensstil-pro-jahr-weit-mehr-als-doppelt-so-viele-natuerliche-ressourcen-wie-ihr-eigenes-land-dauerhaft-zur-verfuegung-stellen-kann-.jpg

Felix Assmann, Michael Kerschbaumer, Marina Siebenhofer

die Lösung der Probleme?

Wenn wir von Effizienz, Konsistenz und Suffizienz sprechen, stellen wir uns sehr schnell die Frage, wie anpassungsfähig unsere Gesellschaft denn eigentlich ist?

Uns allen ist inzwischen das Konzept des ökologischen Fußabdrucks bekannt (oder der ökologische Rucksack, den wir in einem der vorherigen Blogbeiträge vorgestellt haben). Die Folgen des eigenen Konsums sind für uns nachvollziehbar, ob es nun die ökologischen oder sozialen sind. Der Klimawandel wird tagtäglich sichtbarer, die Produktionsbedingungen von Kleidung in Bangladesch kennen wir. Doch welche Konsequenzen zieht unsere Gesellschaft daraus?

Wenn wir die politischen Entwicklungen betrachten, sind die 2-Grad-Ziele von Paris der Maßstab, den es gilt zu halten. Gleichzeitig wird bei einem Blick in die Medien deutlich, dass zahlreiche Staaten ihre gesteckten Ziele nicht einhalten können. Die Anstrengungen auf dem Weg zum 2-Grad-Ziel sind auf der politischen Agenda nicht sehr weit oben angesiedelt, bzw. PolitikerInnen scheuen einschneidende Schritte aus Angst vor den Reaktionen der WählerInnen. An diesem Beispiel zeigt sich deutlich, dass die Politik und letztendlich der Gesetzgeber nicht der entscheidende Treiber für ökologische und nachhaltige Veränderungen unserer Gesellschaft ist. Dazu möchten wir gerne auf einen Artikel im Standard verweisen. 

Aber wie kann eine nachhaltige Veränderung aussehen, wie können wir selbst zu einer Veränderung beitragen? Viele Probleme die unsere Gesellschaft erzeugt, sind bekannt, aber Veränderungen lassen sich nur sehr langsam umsetzen. Vielleicht zu langsam?

Zum einen gibt es Produkte, die mit hoher Effizienz arbeiten, aber einfach von der Kundschaft nicht akzeptiert wurden. Der VW Lupo 3L wurde schon vor knapp 20 Jahren (1999) auf den Markt gebracht, hat aber nur wenig Interesse und Anklang gefunden. Dagegen sind SUV’s zu einer der beliebtesten Fahrzeugkategorie geworden, trotz der Folgen. –> Der SUV-Boom und seine Folgen

Welche Lösung bleibt dann, um die immer stärker werdenden Probleme die durch Umweltbelastung und Klimawandel auf uns zukommen, anzugehen? Können wir auf die große technische Innovation hoffen, die diese Probleme auf einen Schlag lösen kann?

 

Coverphoto – Quelle: http://www.uni-bayreuth.de/de/forschung/profilfelder/emerging-fields/innovation-und-verbraucherschutz/images/layoutbilder_zentral/Birne.jpg

Felix Assmann, Michael Kerschbaumer, Marina Siebenhofer

from efficiency to sufficiency

Von der Effizient zur Suffizienz. Es soll ein Bewusstsein für die Begrenztheit natürlicher Ressourcen, für den Klimawandel und in Folge zur dringenden Notwendigkeit des Einsparens der Energie geschaffen werden. An dieser Stelle, möchten wir euch gerne einladen, einen Blick in die Fachzeitschrift “movum” zu werfen. In mehreren Artikeln wurde sich mit dem Thema “Nachhaltigkeit heißt Effizienz und Befreiung” beschäftigt. –> hier nachzulesen

Auf den ersten Blick, könnte man einen starken Kontrast zwischen Suffizienz und Technik sehen. Jedoch, darf sich die Suffizienz niemals gegen technologische Fortschritte richten. Es gibt eine Vielzahl an technischer Innovationen die diesem Anspruch gerechnet werden. Nehmen wir einmal das Carsharing. Dabei geht es nicht um Einsparung oder gar Verzicht, es geht um eine vernünftige und bewusste Nutzung. Genau mit dieser Herausforderung hat sich das Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie beschäftigt. –> “Öko-Effizienz und Öko-Suffizienz von professionalisiertem Car-Sharing” S71ff”

Suffizienz birgt viele Potenziale. Ein Energiesparhaus ist immer nur so effektiv und sparsam wie seine BewohnerInnen.

 

Coverphoto – Quelle: http://www.forumfutureenergy.de/wp-content/uploads/2014/10/effizienz_slide.jpg

Felix Assmann, Michael Kerschbaumer, Marina Siebenhofer

less is still less… or is it more?

Der ökologische Rucksack

“Die Politik hat den Eindruck vermittelt, dass sich die Klimaerwärmung aufhalten ließe, ohne dass wir unseren Lebensstil und unsere Produktionsweise ändern. Nach den verschwendeten Jahrzehnten voller Augenwischerei und Gewöhnung sind revolutionäre Veränderungen in der Wirtschaftspolitik, im Verkehr, in der Landwirtschaft notwendig.” (Schulte von Drach 2017)
Mehr Infos: Markus Schulte von Drach

Wenn man sich mit den Themen Ressourcen und Energieeffizienz beschäftigt, landet man zum einen automatisch bei Konsistenz und Suffizienz und zum anderen bei Klimawandel. Hierbei stellt sich dann immer stärker die Frage, was dies für das eigene Leben bedeutet. Wie sehr muss sich unsere Gesellschaft ändern? Ist es richtig, ein neues Handy zu kaufen, obwohl das alte noch funktioniert? Sollte ich fliegen oder doch die Bahn nehmen? Aber nutzt dies überhaupt noch was oder müssen wir hier in viel radikaleren Schritten denken? Oder nur auf etwas Luxus verzichten? Wird es möglich sein, durch technischen Fortschritt Lösungen zu finden, also “die nächste Stufe der Zivilisationsrakete zünden” (Schellnhuber 2017)?

In den nächsten Blogeinträgen werden die erwähnten Ansätze genauer erläutert, um einen tieferen Einblick in die aktuelle Forschung zu erlangen und in weiterer Folge zukunftsweisende Modelle aufstellen zu können.
Und etwas zur Berechnung des eigenen Lebensstils: Lebensstil -Rechner

Quellen:
Schellnhuber, Hans 2017: Schwachsinn ist, wenn Politiker wieder in Gummistiefeln auf dem Deich stehen. Im Magazin Stern, vom 20.11.2017; Interview von Dieter Hoß. https://www.stern.de/panorama/wissen/klimaforscher-schellnhuber–schwachsinn-ist–wenn-politiker-wieder-in-gummistiefeln-auf-dem-deich-stehen-7756216.html [abgerufen am 21.11.2017]

Schulte von Drach, Markus 2017: Die Zeit der kleinen Schritte ist vorbei. In der Süddeutschen Zeitung, vom 9.11.2017.
http://www.sueddeutsche.de/politik/klimaerhitzung-die-zeit-der-kleinen-schritte-ist-vorbei-1.3722037 [abgerufen am 15.11.2017]

Coverphoto-Quelle: http://www.barthauer.de/fileadmin/Redaktion/Bildmaterial/1_Unternehmen/Aktuelles_Newsletter_Videoblog/-Bilder_Newsletter_Landing-Pages/Grafik_Rucksack.jpg

Felix Assmann, Michael Kerschbaumer, Marina Siebenhofer

efficiency for what?

Gesellschaftlicher Wachstum und weniger Ressourcenverbrauch? 

Im Zuge unserer letzten gruppeninternen Diskussionsrunde verständigten wir uns bereits (unbewusst) auf das Thema der Smart Grids. Durch unser strukturiertes und fokussiertes Vorgehen, dass nach schnellen Lösungsansätzen sucht, drifteten wir schnell in eine bestimmte Ecke und hatten den Blick auf das große Ganze verloren.

Nach der Feedbackrunde mit den Lehrenden sind wir zu dem Schluss gekommen, einen Schritt zurück machen zu wollen um in weiterer Folge zwei Schritte nach vorne machen zu können.

In unserer nächsten Diskussionsrunde versuchten wir die grundsätzliche Verbindung zwischen Technologie und Ressourcen herzustellen und herauszufinden in wie fern sich die beiden beeinflussen. Technologie ist der treibende Faktor hinsichtlich Ressourcenverbrauch, Technologie macht uns effizienter, Technologie ermöglicht neue Ressourcen. Das Vorkommen von erneuerbaren Ressourcen ist sozusagen “unendlich”, das Vorkommen von technisch zugänglichen Vorkommen von Ressourcen jedoch sehr wohl “endlich”. Eine weitere Überlegung brachte uns zu dem Gedanken, dass durch technische Innovationen, Entwicklungen und Fortschritte die Zugänglichkeit zu den Vorkommen erleichtert wird.

An diesem Punkt sind wir bei einem Paradoxon unserer Gesellschaft angelangt. Bis dato haben unsere technologischen Errungenschaften, unseren Ressourcenverbrauch eher angekurbelt und diesen beschleunigt, als in zu minimieren und unser Verhalten nachhaltiger zu gestalten. Beispielsweise kann hier der Verbrennungsmotor genannt werden, der grundsätzliche eine tolle Erfindung ist und uns als Menschheit große Freiheit ermöglicht hat. Durch die Tatsache, dass aber mittlerweile fast jede Familie (zumindest in Europa und den USA) ein oder mehr Autos besitzt hat die Erfindung zu einem enormen Anstieg des Erdölverbrauches geführt. Dass sich der Verbrauch von Autos pro Kilometer grundsätzlich verringert hat, wird vielfach durch höheren Komfort und Sicherheit, was zu mehr Gewicht führen, aufgebraucht. Auch zeigt sich, dass sparsame Fahrzeuge häufiger genutzt werden und der Gesamtverbrauch somit höher wird (Rebound-Effekt).

An diesem Punkt wollen wir ansetzen: Was muss sich ändern, dass Technologie zu einem geringeren Verbrauch an Ressourcen führt?

Somit lautet unsere überarbeitete Forschungsfrage nun:

Wie kann uns Technologie helfen gesellschaftlichen Wachstum aufrechtzuerhalten bzw. ist es möglich und gleichzeitig weniger/keine nicht-erneuerbare Ressourcen zu verbrauchen?

Coverphoto – Quelle: https://media.diepresse.com/images/uploads_800/e/2/5/4881957/7A6265C4-2B62-46B1-A08B-529D0E272DBE_v0_l.jpg

Felix Assmann, Michael Kerschbaumer, Marina Siebenhofer