Bucharest: Public life in protest

We are Anna and Sarah, urban planning and architecture students, looking forward to our journey to Bucharest in September 2018. Our research focus is on the romanian capital, its public space and protest culture.

What we are interested in are the connections between public space and protests, demonstrations, marches etc. as one of the main uses of public space in Bucharest – if not the main, predominant one. We have already heard from Stefan Ghenciulescu that public life takes place mostly at home or in what we have started calling ‘privatised public spaces‘ like shopping malls. That was sort of the starting point for our research interest.

Our research pointed out that there are some spots in the city, where public space isn’t used on a daily basis. We think that these public spaces are often too big, monumental and politically charged to be adopted by individuals and small groups. We want to explore the meaning of those largely unused public spaces, focusing specifically on what we call spaces of power and propaganda. From what we‘ve read and again, from what Stefan has told us, we are wondering whether there‘s a continuity regarding those spaces: Once a space of power and propaganda, always a space of power and propaganda?

We know by now that many of those public spaces have been built in the Ceausescu era, with the very specific purpose to show the power of the party, but especially Ceausescu‘s power over the people and to have spaces to be able to address and control them. So this is why we have formulated the hypothesis/assumption that those spaces might not only be too big in their dimensions and too unflexible but also a reminder of the past and this is why people might be hesitant to use them. Protests, demonstrations and marches might be the only possible ways to use and (re-)appropriate those spaces due to the large number of people involved.

Another reason for the lack of use of these politically charged public spaces could also be that people have become used to living their public lives at home, at other people’s homes or in shopping malls, so that they don’t even consider using actual public spaces in the city. But why is there this vacuum of use of public space?

This is what we want to investigate – with a focus on the role and function of protests in public spaces.

Looking forward to seeing and reading you soon on our blog!

Anna & Sarah

image source: Vlad Petri – http://www.vladpetri.ro/portfolios/proteste/

Der unstillbare Hunger.

Unser Hunger nach Energie.

Ein Anfang ist es nicht mehr auf endliche Ressourcen wie Erdgas- und Erdöl zurückzugreifen zu müssen (wir beziehen ca. 80% aller Energien daraus). Nicht nur, dass es sonst früher oder später keine fossilen Brennstoffe mehr geben wird, auch treiben die daraus generierten CO² Emissionen immens den Klimawandel an. –> CO2-Bilanzen 

Über Atomenergie möchten wir gar nicht erst beginnen zu reden. In der direkten Gegenüberstellung mit fossilen Brennstoffen vielleicht umweltschonender, jedoch beherbergen sie ein nicht beherrschbares Katastrophenpotential. (Atomkraft und Nachhaltigkeit)

Wir müssen also Umdenken, sonst ist es irgendwann zu spät. Es muss genügend billige Energie aus erneuerbaren Ressourcen, wie dem Wind und der Sonne, erzeugt werden. Nur wenn die Versorgung dadurch wirklich sichergestellt werden kann, können wir auf fossile Brennstoffe verzichten. Um diese Versorgung sicherzustellen benötigen wir Innovationen und Technologien und die Wissenschaft. Nur so können wir wirtschaftlich weiter wachsen.

Und dann natürlich noch die Bewusstseinsbildung für die Gesellschaft. Das Problem angreifbar machen. Eine Idee wäre hier, um wieder ein wenig auf unser Katastrophen-Szenario (kein Strom mehr) zurückzukommen, das Aufzeigen von und Konfrontieren mit möglichen Szenarien einer plötzlichen Energiewende.

Wenn jemand ein Problem erkannt hat und nichts zur Lösung des Problems beiträgt, ist er selbst ein Teil des Problems. (Unbekannt)

 

Coverphoto – Quelle: https://bilder.t-online.de/b/71/22/14/94/id_71221494/610/tid_da/die-deutschen-verbrauchen-fuer-ihren-lebensstil-pro-jahr-weit-mehr-als-doppelt-so-viele-natuerliche-ressourcen-wie-ihr-eigenes-land-dauerhaft-zur-verfuegung-stellen-kann-.jpg

Felix Assmann, Michael Kerschbaumer, Marina Siebenhofer

die Lösung der Probleme?

Wenn wir von Effizienz, Konsistenz und Suffizienz sprechen, stellen wir uns sehr schnell die Frage, wie anpassungsfähig unsere Gesellschaft denn eigentlich ist?

Uns allen ist inzwischen das Konzept des ökologischen Fußabdrucks bekannt (oder der ökologische Rucksack, den wir in einem der vorherigen Blogbeiträge vorgestellt haben). Die Folgen des eigenen Konsums sind für uns nachvollziehbar, ob es nun die ökologischen oder sozialen sind. Der Klimawandel wird tagtäglich sichtbarer, die Produktionsbedingungen von Kleidung in Bangladesch kennen wir. Doch welche Konsequenzen zieht unsere Gesellschaft daraus?

Wenn wir die politischen Entwicklungen betrachten, sind die 2-Grad-Ziele von Paris der Maßstab, den es gilt zu halten. Gleichzeitig wird bei einem Blick in die Medien deutlich, dass zahlreiche Staaten ihre gesteckten Ziele nicht einhalten können. Die Anstrengungen auf dem Weg zum 2-Grad-Ziel sind auf der politischen Agenda nicht sehr weit oben angesiedelt, bzw. PolitikerInnen scheuen einschneidende Schritte aus Angst vor den Reaktionen der WählerInnen. An diesem Beispiel zeigt sich deutlich, dass die Politik und letztendlich der Gesetzgeber nicht der entscheidende Treiber für ökologische und nachhaltige Veränderungen unserer Gesellschaft ist. Dazu möchten wir gerne auf einen Artikel im Standard verweisen. 

Aber wie kann eine nachhaltige Veränderung aussehen, wie können wir selbst zu einer Veränderung beitragen? Viele Probleme die unsere Gesellschaft erzeugt, sind bekannt, aber Veränderungen lassen sich nur sehr langsam umsetzen. Vielleicht zu langsam?

Zum einen gibt es Produkte, die mit hoher Effizienz arbeiten, aber einfach von der Kundschaft nicht akzeptiert wurden. Der VW Lupo 3L wurde schon vor knapp 20 Jahren (1999) auf den Markt gebracht, hat aber nur wenig Interesse und Anklang gefunden. Dagegen sind SUV’s zu einer der beliebtesten Fahrzeugkategorie geworden, trotz der Folgen. –> Der SUV-Boom und seine Folgen

Welche Lösung bleibt dann, um die immer stärker werdenden Probleme die durch Umweltbelastung und Klimawandel auf uns zukommen, anzugehen? Können wir auf die große technische Innovation hoffen, die diese Probleme auf einen Schlag lösen kann?

 

Coverphoto – Quelle: http://www.uni-bayreuth.de/de/forschung/profilfelder/emerging-fields/innovation-und-verbraucherschutz/images/layoutbilder_zentral/Birne.jpg

Felix Assmann, Michael Kerschbaumer, Marina Siebenhofer

from efficiency to sufficiency

Von der Effizient zur Suffizienz. Es soll ein Bewusstsein für die Begrenztheit natürlicher Ressourcen, für den Klimawandel und in Folge zur dringenden Notwendigkeit des Einsparens der Energie geschaffen werden. An dieser Stelle, möchten wir euch gerne einladen, einen Blick in die Fachzeitschrift “movum” zu werfen. In mehreren Artikeln wurde sich mit dem Thema “Nachhaltigkeit heißt Effizienz und Befreiung” beschäftigt. –> hier nachzulesen

Auf den ersten Blick, könnte man einen starken Kontrast zwischen Suffizienz und Technik sehen. Jedoch, darf sich die Suffizienz niemals gegen technologische Fortschritte richten. Es gibt eine Vielzahl an technischer Innovationen die diesem Anspruch gerechnet werden. Nehmen wir einmal das Carsharing. Dabei geht es nicht um Einsparung oder gar Verzicht, es geht um eine vernünftige und bewusste Nutzung. Genau mit dieser Herausforderung hat sich das Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie beschäftigt. –> “Öko-Effizienz und Öko-Suffizienz von professionalisiertem Car-Sharing” S71ff”

Suffizienz birgt viele Potenziale. Ein Energiesparhaus ist immer nur so effektiv und sparsam wie seine BewohnerInnen.

 

Coverphoto – Quelle: http://www.forumfutureenergy.de/wp-content/uploads/2014/10/effizienz_slide.jpg

Felix Assmann, Michael Kerschbaumer, Marina Siebenhofer

less is still less… or is it more?

Der ökologische Rucksack

“Die Politik hat den Eindruck vermittelt, dass sich die Klimaerwärmung aufhalten ließe, ohne dass wir unseren Lebensstil und unsere Produktionsweise ändern. Nach den verschwendeten Jahrzehnten voller Augenwischerei und Gewöhnung sind revolutionäre Veränderungen in der Wirtschaftspolitik, im Verkehr, in der Landwirtschaft notwendig.” (Schulte von Drach 2017)
Mehr Infos: Markus Schulte von Drach

Wenn man sich mit den Themen Ressourcen und Energieeffizienz beschäftigt, landet man zum einen automatisch bei Konsistenz und Suffizienz und zum anderen bei Klimawandel. Hierbei stellt sich dann immer stärker die Frage, was dies für das eigene Leben bedeutet. Wie sehr muss sich unsere Gesellschaft ändern? Ist es richtig, ein neues Handy zu kaufen, obwohl das alte noch funktioniert? Sollte ich fliegen oder doch die Bahn nehmen? Aber nutzt dies überhaupt noch was oder müssen wir hier in viel radikaleren Schritten denken? Oder nur auf etwas Luxus verzichten? Wird es möglich sein, durch technischen Fortschritt Lösungen zu finden, also “die nächste Stufe der Zivilisationsrakete zünden” (Schellnhuber 2017)?

In den nächsten Blogeinträgen werden die erwähnten Ansätze genauer erläutert, um einen tieferen Einblick in die aktuelle Forschung zu erlangen und in weiterer Folge zukunftsweisende Modelle aufstellen zu können.
Und etwas zur Berechnung des eigenen Lebensstils: Lebensstil -Rechner

Quellen:
Schellnhuber, Hans 2017: Schwachsinn ist, wenn Politiker wieder in Gummistiefeln auf dem Deich stehen. Im Magazin Stern, vom 20.11.2017; Interview von Dieter Hoß. https://www.stern.de/panorama/wissen/klimaforscher-schellnhuber–schwachsinn-ist–wenn-politiker-wieder-in-gummistiefeln-auf-dem-deich-stehen-7756216.html [abgerufen am 21.11.2017]

Schulte von Drach, Markus 2017: Die Zeit der kleinen Schritte ist vorbei. In der Süddeutschen Zeitung, vom 9.11.2017.
http://www.sueddeutsche.de/politik/klimaerhitzung-die-zeit-der-kleinen-schritte-ist-vorbei-1.3722037 [abgerufen am 15.11.2017]

Coverphoto-Quelle: http://www.barthauer.de/fileadmin/Redaktion/Bildmaterial/1_Unternehmen/Aktuelles_Newsletter_Videoblog/-Bilder_Newsletter_Landing-Pages/Grafik_Rucksack.jpg

Felix Assmann, Michael Kerschbaumer, Marina Siebenhofer