Von der Theorie in die Praxis

Nun sind die Weihnachtsfeiertage und Silvester wie im Flug vergangen und da stehen auch schon die ersten Interviews im Raum! Wir sind gespannt wie der Output vom ersten Interview aussehen wird. Da wir das Interview mit einer Kamera aufzeichnen müssen – um es später für einen Film verwenden zu können – müssen wir Fragen bezüglich räsentation, Fragenauswahl und Interviewformat, stellen.

Guter Tipp für alle zukünftigen Profifilmer: Sucht euch Tipps im Internet, zum Beispiel auf YouTube um euch Tipps für die Kameraführung zu holen. Wir bekamen außerdem noch Input-Vorträge von Philipp Krebs, die uns sehr geholfen haben. Also immer nach Ratschlägen und Tipps ausschau halten, es hilft!

Jedenfalls trafen wir uns am 4. Januar am Vortag des 1. Interviews um das ganze Equipment zu testen und das Interview nochmals durchzugehen. In insgesamt 4 Stunden haben wir dann den Fragebogen, nochmals für das Interview adaptiert. Guter Tipp: Vor einem Interview sollte man die ausgearbeiteten Fragen nochmals mit eigenen Antwortmöglichkeiten durchgehen. Solche Vorgänge sind wichtig um die Fragen anschließend nochmal überarbeiten, kürzen oder auch ausformulieren zu können.

Auch die Kamera-Settings haben wir durch verschiedene Probevideos geprobt.

Anschließend haben wir unsere Favoriten aus einer großen Auswahl an Shots gewählt, um diese dann für das Interview anzuwenden.

Am Freitag werden wir dann das erste Interview mit Thomas Madreiter haben, wir sind alle schon gespannt, wie es werden wird.

Katja Schwaigerlehner, Michael Masching, Hannes Schachner, Finja Callesen

Coverphoto – Quelle: eigene Darstellung

Working on it! – Schritt für Schritt in Richtung Film

Eine Woche ist vergangen und wir haben uns zusammengesetzt um die nächsten Schritte für unseren baldigen Filmdreh zu klären. Dazu gehörte sowohl die Klärung der Frage “Was erwarten wir von den Interviews” als auch die Klärung zum Aufbau des eigentlichen Filmkonzepts. Derzeit ist es noch schwierig, die inhaltlichen Themen zu definieren, da die InterviewpartnerInnen noch nicht feststehen. Somit konnten wir uns zu Beginn des Gesprächs jedoch darauf einigen, dass wir uns im nächsten Schritt auf ca. fünf Interviewfragen einigen wollen. Das Interview selbst soll ca. 20-30 Minuten und im Idealfall in ihrer “natürlichen Umgebung” stattfinden. Dabei wollen wir versuchen, möglichst drei unterschiedliche Sichtweisen zum Themenfeld “Digitale Teilhabe” zu erreichen:

  • Eine positive Sichtweise
  • Eine negative Sichtweise
  • Ein Gegner von “digitaler Teilhabe”

Von den Interviews erhoffen wir uns eine Antwort bzw. Zukunftsperspektiven, wie sich die InterviewpartnerInnen die zukünftige Herausforderung digitaler Teilhabe sowie den gesellschaftlichen Wandel vorstellen.

Wir sind schon sehr gespannt auf die nächsten Wochen und hoffen sehr auf baldige Rückmeldung der potentiellen InterviewpartnerInnen.

Katja Schwaigerlehner, Michael Masching, Hannes Schachner, Finja Callesen

Coverphoto – Quelle: http://wien.orf.at/news/stories/2859646/

Die Filmregisseure und Regisseurinnen von morgen.

Nachdem wir in der Vorwoche die Fragebögen an alle in Frage kommenden InterviewpartnerInnen versendet hatten (von denen wir bis jetzt kaum Rückmeldungen erhalten haben) mussten wir anfangen uns Gedanken über den finalen Output des Seminars also den Film zu machen.

Dazu hatten wir in der vorigen einheit einen Input Vortrag von Philipp Krebs zum Thema Filmkonzept. In diesem bekamen wir einen ersten Vorgeschmack was es heißt einen Film zu produzieren, vom ersten Gedanken, was wir mit dem Film bewirken wollen, bis hin zum endgültigen Produkt.

Aufbauend auf diesen machten wir uns erste Gedanken über unser Konzept. Bald kamen wir auf den Konsens, dass wir die InterviewpartnerInnen in die Mitte unseres Filmes rücken wollen, um auf den Inhalt zu fokussieren. Wir im Gegenzug wollen im Film kaum vorkommen, eventuell zur Vorstellung kurz am Anfang oder nach dem Film.

Ursprünglich, vor der Einheit vom 6.12. planten wir den Film größtenteils mit Ausschnitten der Interviews zu zeigen. Wir wollten uns auf den Inhalt konzentrieren und das Thema der Digitalen Teilhabe in den Mittelpunkt rücken, ohne großer Special Effects.

Dazu machten wir einige Übungsstudien zu Kamera und Lichteinstellungen und erarbeiteten ein Konzept wie wir uns die Kameraführung bzw die verschiedenen Kameraeinstellungen für die Eingangssequenz und die Interviews vorstellen. Da wir den Schwerpunkt auf die Interviews legen wollten, hatten wir angedacht eine zweite Kamera zusätzlich zu installieren, um Kameraeinstellungen interessanter zu gestalten. Eine weitere Konklusio beim erarbeiten des Konzepts war, dass der großteil des späteren Films von den Interviewpartnern selbst und ihren persönlichen Standpunkten abhängen wird. Je nachdem wie diese mit uns und der Kamera agieren werden, wird sich dann der Film in eine Richtung, in eine positive oder negative, entwickeln.

Bezüglich des Equipments haben wir zwei Kameras und ein Stativ, fehlen tun uns jedoch ein Mikrofon und eventuell Belichtung.

Bei der Präsentation am 6.12. wo wir unser Konzept vorgestellt hatten, gab es gutes Feedback von Philipp Krebs, Emila Bruck, Andrea Stickler und Prof. Scheuvenz bezüglich unseres Konzepts. Speziell Philipp wies uns darauf hin unser Interview nicht zu monochrom zu gestalten, sondern eventuell auf die gegensätzlichen Extreme von Digitaler Partizipation einzugehen. Einerseits die auf ihr Smartphone, mit dem Internet verbundenen Menschen welche an einer online Partizipation teilnehmen, andererseits die in der Öffentlichkeit protestierenden Menschen, welche auf der Straße für eine Sache eintreten. Auch während der Nachbesprechung bekam der Kontrast einen immer größeren Stellenwert als Leitfaden durch unseren Film. Auch ob wir uns eventuell auch nur auf ein Extrem konzentrieren sollten, und das im Film darstellen sollten.

Philipp riet uns während der Nachbesprechung auch unser Filmkonzept auf der noch vorherrschenden Unwissenheit aufzubauen. Den Kern sollten die Interviewfragen bilden an welche sich dann die Visualisierung, die Verdeutlichung, die Exemplifizierung, Illustration und Gestaltung aufbauen. Auf dem Aufbauend sollten wir einen Zeitplan ausarbeiten, welcher Klarheit in den Aufbau des Filmes bringen soll, bzw. wann wir wieviel Zeit und Equipment bereithalten sollten. Ebenso gab’s dann noch Input über Lichteinstellungen und was man beachten muss, abhängig davon wo, oder wann man filmt. Wir sollten flexibel in der Setting Wahl sein und auf die vorhandenen Lichtverhältnisse vor Ort reagieren.

Zudem bekamen wir noch Vorschläge für weitere potentielle InterviewpartnerInnen: Unter anderem Roland Gruber sowie einige Wiener Bürgerinitiativen – wie die am Heumarkt – durch die unterschiedliche Sichtweisen im Film dargestellt werden könnten.

Alles in allem folgen zwei eher arbeitsintensive Wochen, in denen wir die InterviewpartnerInnen fixieren und das Filmkonzept finalisieren wollen.

We will keep you updated!

Katja Schwaigerlehner, Michael Masching, Hannes Schachner, Finja Callesen

Hashtag – „Wie hieß das nochmal auf Deutsch?“

Nach einem langen hin und einem langen her sollte der Fragebogen nun endlich fertig und wir bereit für den nächsten Schritt sein.

Das Thema “Digitale Teilhabe” ist ein sehr komplexes, da durch die Interaktion von AkteurInnen und Fähigkeiten diverse ineinander verwobene Komponenten aufeinandertreffen, weshalb ein einheitliches bzw. gemeinsames Fassen der Thematik sowie die Festlegung der wichtigsten Elemente eine Herausforderung darstellen. Aufgrund von „neuen“ Settings konnte von den vorab definierten 20 Fragestellungen abgewichen sowie Ja/Nein-Fragen miteinbezogen werden. Diese Auflockerung sowie der Input von BetreuerInnen und KollegInnen war sehr hilfreich für die Überarbeitung, da sich unser Team von dem „versteiften“ Konzept abwenden konnte. So wurden im Zuge des Gruppentreffens am 29.11. nochmal grundlegende Schwerpunktsetzungen nach Themenbereichen und mit ihr eine neue Clusterung von AkteurInnen vorgenommen. Die Privatwirtschaft wurde dabei gestrichen, da diese den Rahmen der Lehrveranstaltung sowie den des Fragebogens sprengen würde. So beziehen wir uns im Fragebogen auf die Akteure: BürgerInnen; Stadtpolitik und Stadtplanung.

Nach wie vor steht im Fokus des Fragebogens die übergeordnete Fragestellung:
Wie verändert sich die Teilhabe an der Stadt der Zukunft durch digitale Technologien?

 

„Aber wo fügen wir jetzt die Hashtags ein?” – “Natürlich so wie bei Instagram!“

Die Kernthemen der Fragestellungen werden je Akteurscluster vorab benannt und mit der deutschen Raute bzw. dem Doppelkreuz kenntlich gemacht. So lauten diese wie folgt:

Einstiegsfragen //   #Verständnis  #Erwartungen

Digitale Teilhabe für BürgerInnen //   #Rolle  #Anonymität  #Transparenz  #Kompetenz

Stadtpolitik //   #Rolle  #Steuerungsform  #Verbindlichkeit  #Transparenz  #Kompetenzen

Stadtplanung //   #Rolle  #Bereitstellung  #Kompetenzen

Katja Schwaigerlehner, Michael Masching, Hannes Schachner, Finja Callesen

Coverphoto – Quelle: https://i.pinimg.com/originals/1f/19/d4/1f19d43b4225956ecd9788cef269baa5.jpg

Wie verändert sich die Teilhabe an der Stadt der Zukunft durch digitale Technologien?

Nach der Zwischenkorrektur am 8. November setzten wir uns bereits am Vormittag zusammen, um die erarbeiteten Fragen sowie inhaltliche Schwerpunkte zu verfestigen. In Ruhe besprachen wir die vorab formulierten Fragestellungen und verfeinerten diese insofern, dass alle jene, die mit einem “Ja” oder “Nein” beantwortet werden konnten, überarbeitet wurden. Zusätzlich überlegten wir vorab, welche Antwortmöglichkeiten unser leitfadengestützter Fragebogen mit sich bringen könnte. Schnell wurde unserer Gruppe klar, dass wir zwar inhaltlich eine gute Basis geschaffen hatten, jedoch diese textlich besser aufbereitet werden sollte, um die Grundidee als solches wiedergeben zu können.

Die vage Formulierung und Unstrukturiertheit ließ sich im bearbeiteten Fragebogen wiederfinden. Auch das Gespräch mit Emilia und Andrea lief darauf hinaus, dass eine Zuspitzung des großen Überthemas (von “e-participation” zu “digitale Teilhabe in der Stadtpolitik”) benötigt wird, um konkrete Inhalte von den zu interviewenden ExpertInnen erhalten zu können.

Der Korrekturtermin war sehr hilfreich, da dabei Unsicherheiten bzgl. den Fragestellungen und des Kontextes beseitigt werden konnten sowie fachspezifischer Input dazu diente, Defizite in den Formulierungen aufzuzeigen. Da wir oftmals die Schwierigkeit hatten, Wörter zu benennen für welche breite Definitionen vorherrschen, sowie auch Gruppenintern dafür keine einheitlichen Begriffserklärungen parat hatten, trägt eine ergänzte Einführung im überarbeiteten Fragebogen dazu bei, eine gewisse allgemeingültige Ausgangsbasis zu schaffen.

Die Überarbeitung des Fragebogens erfolgte im Zuge eines Gruppentreffens am 12. November bei einer Tasse Grünen Tee. Neben einer Ergänzung in der Einleitung, die den Begriff digitale Teilhabe erörtert, konnte dabei auch eine klare Struktur – ein roter Faden – im Dokument geschaffen werden.

So lautet unsere Übergeordnete Fragestellung:

→ Wie verändert sich die Teilhabe an der Stadt der Zukunft durch digitale Technologien?

Die zuletzt festgelegten Unterkapitel wurden wie gehabt beibehalten und umfassen die folgenden Bereiche:

  1. Einstiegsfragen
  2. Digitale Teilhabe der BürgerInnen und Bürger
  3. (Stadt-)politik
  4. Privatwirtschaft

Die Einstiegsfragen dienen dazu, den Stand und Bezug des Interviewpartners zum Thema digitale Teilhabe abzurufen. Das zweite Kapitel kann als der Hauptteil erachtet werden und ist dadurch der umfangreichste Teil des Fragebogens. Dieser besteht aus drei zusammenhängenden Blöcken und stellt Fragen zu den Themen: künftige Rolle der BürgerInnen; das Erreichen/Ausschließen von BürgerInnen bei digitalen Beteiligungsprozessen; Transparenz; (benötigten) Kompetenzen von BürgerInnen vs. wirtschaftliche Akteure; stadtpolitische Maßnahmen für “fairen” Beteiligungsprozess

Im Zuge des dritten Kapitels wird die künftige Rolle des Stadtplaners/Politikers hinterfragt sowie die Veränderung der Stadtpolitik durch digitale Teilhabe. Zusätzlich sollen Themen zur Verbindlichkeit, zur Transparenz und eine mögliche Wende in der Steuerungsform (von top-down zu bottom-up) bei digitalen Beteiligungsprozessen Aufschluss über künftige Entwicklungen geben sowie neue Zukunftsperspektiven aufzeigen. Das vierte Kapitel schließt Fragen zur heutigen und künftigen Rolle der Privatwirtschaft sowie eine Offenlegung von Interessen mitein.

Katja Schwaigerlehner, Michael Masching, Hannes Schachner, Finja Callesen

Coverphoto – Quelle: http://thecharnelhouse.org/2014/06/03/le-corbusiers-contemporary-city-1925/le-corbusier/#main

 

Wie soll die digitale Teilhabe an der Stadt in der Zukunft aussehen?

eigene Darstellung

Am 31.10 haben wir uns anschließend zusammengesetzt, um einen ersten Fragebogen zu erstellen. Begonnen haben wir mit einem Brainstorming zum Thema „Was sind unsere Ziele bzw. was wollen wir Wissen“

Ziele | Kenntnisse:

  • Steigerung des Allgemeinwohl oder Ausgrenzung gewisser BürgerInnen
  • Berücksichtigt eine Selektion von BürgerInnen die Grundsätze der Demokratie →erfüllt sie diese oder gehen negative Effekte einher
  • Kapitalistische Veranlagung/Gedanke oder öffentlich Orientiert – Stadt fördert SmartCities weil Unternehmen Geld investieren und die Stadt Geld wittert
  • Technologie → Förderung privater Unternehmen / Automatische Ausgrenzung vonSozialgruppen (anhand deren Ressourcen)
  • Was passiert mit Leuten/Gruppen/Ländern(?) die keine Medienkompetenz haben -wie kann man diese abholen? → Erreichbarkeit von Personen online (Länder/Regionenetc. → kein Rückschluss auf Bildungsgrad möglich)
  • Ob in Zukunft dann nicht doch eher Wirtschaftsunternehmen Wahlen gewinnenwerden
  • Verlagerung von aktiven, “realen” Beteiligungsprozessen hin zur digitalen Welt
  • Rauterberg: Das Digitale ist nicht “befriedigend”; dient zusätzlich zur Vernetzung vonAkteurInnen um in der Realität Aktivitäten auszuüben
  • Sind Politiker in dieser Debatte nur mehr Zuseher oder doch noch Akteure, werdenPolitiker wegdigitalisiert, oder braucht der Politiker von Morgen einInformatikstudium?
  • Inwieweit wird der Bürger/die Bürgerin in Zukunft transparent sein?
  • Wie kann das Unternehmen dann durch Daten wieder Gewinne lukreieren?
  • Erwartungshaltung und Werte der verschiedenen AkteurInnen zu e-partizipation (Wasbringt es? Wie wollt ihr es einsetzen? Wie sollte das funktionieren?)
  • Medien (Einfluss auf Bevölkerung/Manipulation)

Durch diese erste Sammlung konnten wir uns anschließend an die eigentliche Fragestellung
setzen und einigten uns zuerst auf folgende übergeordnete Fragestellung:

  • Wie soll die digitale Teilhabe an der Stadt in der Zukunft aussehen?

 

Katja Schwaigerlehner, Michael Masching, Hannes Schachner, Finja Callesen

Wie viel Privatisierung verträgt die Stadt ?!

Nachdem der Vortrag von Andrea Sticker zum Thema Political Governance über das Zusammenspiel von Politik und Digitalisierung aus Zeitgründen eine Einheit nach hinten verschoben werden musste, hatten wir keine Gelegenheit vorab einen Input über das Themenfeld zu bekommen. Folglich konnten wir am Präsentationstermin vom 25. Oktober 2017 keine genaue Fragestellung vorweisen. Da wir aber absichtlich das Thema noch weitläufiger behandelt hatten und uns nicht zu vorschnell auf einen Weg einlassen wollten, war unser Vorgehen vorerst “nur” ein Herantasten an das Thema sowie ein Versuch unsere Vorstellungen zu sammeln und auf einen Nenner zu bringen. Aufgrund der Komplexität des Themengebiets fiel es sowieso sehr schwer, vor ab sich zu spezialisieren und sich auf ein Gebiet einzugrenzen. Der Vortrag am 25. Okt. und die Kritik zu unserer Präsentation waren dann ein großer Schritt in dieser nebligen Wolke der Politik Klarheit zu schaffen.

Bei unserem nächsten Treffen am Freitag konnten wir uns dann schon besser auf ein Themenfeld spezialisieren. Ein Brainstorming half unsere Gedanken zu Sammeln:

— Demokratisierung, E-Voting, Direkte Demokratie, Wahlrecht für Migranten(Nicht- Staatsbürger), Participation, PPPs, Governance (Welche Services werden in der Stadt digitalisiert und warum?

“Wie viel Privatisierung verträgt die Stadt (im Zeitalter der Digitalisierung)?” – Wer privatisiert die Stadt? Wirtschaftsunternehmen (Google, Amazon), Digitalisierung 4.0, Von Self Check-Out Kassen bis Amazon als Lieferant, wer sind die Verlierer der Digitalisierung 4.0, Politik für Konzerne, oder doch für die Menschen? In wie weit schafft sich dadurch die Regierung ab? Wird diese auch “privatisiert”? Liquid Democracy?

Wie stehen Stadtregierungen zu Public-Private-Partnerships, zum immer mehr auf Wettbewerb aufbauenden Privatwirtschaft. Welche Maßnahmen setzt die Politik?

Wie stellen sich Politiker (mit verschiedenen Vorstellungen) die Stadt der Zukunft vor. Sind “Smart-Cities” überhaupt smart? Bringt es den Menschen überhaupt etwas wenn sie immer mehr Vernetzt werden, wenn sie keinen Job haben?—

Dies war ungefähr das Ergebnis unseres Brainstormings. Wir fanden also eine Richtung in die es gehen sollte, wollten aber noch das Gespräch mit Andrea Sticker am Montag abwarten.

Bei dem Gespräch, konnten wir dann weitere Unsicherheiten bereinigen. Andrea war uns eine große Stütze noch mehr Klarheit in unser Themengebiet zu bringen.

Schlussendlich legten wir unseren Schwerpunkt auf die Analyse der Smart City fest. Jedoch welches Themenfeld oder ob es eine generelle Kritik an dem Konzept werden sollte war uns noch nicht klar.

Nach dem Gespräch mit Andrea setzten wir uns noch einmal zusammen zu einer Nachbesprechung, um ein Thema festzulegen. E-Participation kam uns schon im Vorfeld des öfteren als mögliches Thema unter und deswegen beschlossen wir dann auch dieses zu nehmen.

Wir stellen uns die Frage wie E-Participation in einer Smart City für die Bevölkerung positives bewirken kann, wenn privatwirtschaftliche Unternehmen immer mehr Einfluss auf Vorgänge und die Politiker selbst ausüben. Steckt hinter der Smart City mehr Marketingmaschine als echter Nutzen. Soll das Ziel schlichtweg die Gewinnsteigerung für einzelne Großkonzerne sein, oder ist doch der Gewinn für die Allgemeinbevölkerung größer? Sind in Wahrheit die Bürgerinnen und Bürger die Verlierer der Digitalisierung der Politik? Das sind Fragen, auf die wir uns in der nächsten Woche fokussieren wollen und durch intensive Literaturrecherche mögliche Fragestellungen für den Fragebogen zu formulieren.

Katja Schwaigerlehner, Michael Masching, Hannes Schachner, Finja Callesen

Coverphoto – Quelle: http://25thcenturytech.com/e-governance/

Teilhabe in der digitalen und analogen Welt

Die Political Governance in der Stadt der Zukunft umfasst ein sehr großes Spektrum an verschiedenen Themen welche wiederum in diverseste Richtungen gehen können. Jedes dieser Themen kann von verschiedenen Standpunkten aus gesehen werden, von Erfahrungen geprägt sein, oder durch Vorwissen Form angenommen haben. Alle Positionen sind wichtig, müssen gehört und respektiert werden.

Als Gruppe sich diesem Feld anzunehmen und zu untersuchen, kann mitunter zu Beginn überwältigend wirken, und es fällt schwer sich der Frage:”Wo fängt man eigentlich an?” gewiss zu werden.

Um dieser Frage genügend Raum zu geben, haben wir uns dazu entschlossen unser Projekt mit einem Treffen in einem Café zu beginnen. Ziel war es uns persönlich näher kennen zu lernen, und unsere unterschiedlichen Vorstellungen einzubringen. Dass es dabei Kaffee gab machte die Sache natürlich noch etwas angenehmer.

Freiheit über die Themenwahl kann einerseits ein Segen, andererseits Fluch zugleich sein. Ziel zu Beginn sollte es daher nicht sein, einen genauen Plan von A bis Z zu entwickeln, sondern eine Richtung einzuschlagen. Welchen Pfad oder welches Ziel diese dann anvisieren wird, ist für den jetzigen Zeitpunkt noch irrelevant, mehr soll es ein erstes Herantasten an die Materie sein ohne vorschnell Kurzschlüsse zu ziehen.

Weiters wäre es eventuell sinnvoll, nicht allgemein über politische Vorgänge in der zukünftigen europäischen Stadt zu recherchieren, da dies ein Fass ohne Boden sein könnte,  sondern anhand von mehreren Beispiel-Städten Zukunftsmodelle auf ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten hin zu vergleichen.

Dabei gehen wir als Gruppe von der These aus, dass es nicht “die” europäische Stadt per se gibt. Vielmehr kann man von verschiedenen europäischen Systemen sprechen, in denen Städte sich jeweils unterschiedlich entwickeln, aufbauend auf der Region oder dem Land indem diese liegen.

Eine erster Versuch diese Strukturen zu erfassen könnte sein, Europa in ein grobes Raster verschiedener politischer Systeme zu unterteilen. Ausgehend von dieser Rastereinteilung werden drei Städt aus jeweils verschiedenen Regionen genommen und auf verschiedene Kriterien hin analysiert und verglichen.

Welche die Städte sein werden ist zur Zeit noch offen, jedoch sollten sie vergleichbar sein, etwa ähnliche Ausgangslagen, oder Herausforderungen für die Zukunft aufweisen.

Katja Schwaigerlehner, Michael Masching, Hannes Schachner, Finja Callesen

Coverphoto – Quelle: eigene Darstellung