Das Eigene und das Fremde im peripheren Stadtraum am Beispiel Simmeringer Hauptstraße

Die Simmeringer Hauptstrasse wird in den Tagesmedien seit längerem diskutiert als ein Ort, an dem migrantische Geschäftsbetreiber/innen das Bild der Straße dominieren. In dieser Diskussion wird einerseits als Problem behauptet, dass bereits die Mehrheit der Geschäfte in türkischer Hand sei (Stichwort Klein-Instanbul), andererseits wird aber auch eine Dynamik bzw. ein Prozess behauptet, in dem die österreichischen Geschäfte, Wirtshäuser und andere Angebote für autochton österreichische Kundschaft zunehmend zurück gedrängt würden.

Ein erster Augenschein auf der Simmeringer Hauptstrasse konnte diese Behauptungen nicht bestätigen. Es ist im Gegenteil so, dass ethnisch eindeutig gebrandete Geschäfte, Dienstleister und Gastronomie (gleichgültig, ob eindeutig türkisch, eindeutig österreichisch oder eindeutig chinesisch) auf der Simmeringer Hauptstraße selbst deutlich in der Minderzahl sind. In den Seitengassen sind zwar türkische Gastronomie und türkische Lebensmittelhandlungen deutlich sichtbar und atmosphärisch spürbar, aber auch hier fehlen Angebote nicht, die von der österreichischen Bevölkerung als etwas “Eigenes” wahrgenommen werden können, wie beispielsweise Wirtshäuser mit Schweinsschntzeln im Mittagsangebot.

Meine Arbeit im Rahmen dieses Seminars wird sich der fotografischen Dokumentation des Strassenbildes widmen. Dabei werden mich vier Fragen leiten:

Welche Zeichen des “Eigenen” sind für die jeweils unterschiedlichen Gruppen auffindbar, die sich bereits im öffentlichen Raum der Simmeringer Hauptstraße befinden und bewegen? Welche Orte stellen sich mir selbst als “Eigenes” dar, was ist mir persönlich vertraut, was spricht mich an, wo würde ich kaufen oder zu Mittag essen? Was ist “das Fremde” für mich persönlich, wo ich mich nicht gemeint oder angesprochen fühle?

Welches Gesamtbild im Hinblick auf Eigenes und Fremdes vermitteln unterschiedliche Mikroräume entlang der Simmeringer Hauptstrasse (U-Bahnstation Zipperer Strasse, Enkplatz, U-Bahnstation Simmering, angrenzende Nebengassen)?

Welche Konzepte gibt es seitens der Geschäftstreibenden, mehr als eine ethnische Zielgruppe als Kund/inn/en anzusprechen?

Welche der Räume entlang der Simmeringer Hauptstraße laden Fremde, frisch Zugezogene, zum Beispiel Refuggees ein, sich in ihnen aufzuhalten und sie zu nutzen? Welche der auffindbaren Zeichen tragen dazu bei, welche tun es explizit nicht?

Türkische Bäckerei

Die angebotenen Torten und Backwaren sprechen nicht ausschließlich türkische Kund/inn/en an, sondern haben ein breiteres Zielpublikum. Ausserdem strahlt die Auslage auf den öffentlichen Raum der Simmeringer Hauptstrasse aus und trägt dazu bei, den Raum für Fußgänger/innen attraktiver zu machen.

Türkische Veranstaltungsplakate und Flyer

Zeichen im öffentlichen Raum beschränken sich nicht auf Geschäftsauslagen oder Gestaltungselemente, die von der Stadtverwaltung installiert werden. Veranstaltungsankündigungen wie die im Foto tragen zu der wahrgenommenen Atmosphäre im Raum wesentlich bei. 09_160614 Hofbauer Expos3_2

Österreichisches Gasthaus

Wein, Bier und Schweinsschnitzel – die mediale Diskussion legt nahe, dass es dieses von Östereicher/inne/n als das “Eigene” wahrenommenen Angebote nicht mehr geben würde. Tatsächlich gibt es noch viele als österreichisch gebrandete Wirtshäuser.

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Döner, Hot Dog, Pizza

Viele türkische Imbisse und Gastronomen setzen auf ein gemischtes Angebot, das nicht nur türkische Kund/inn/en anspricht. Dieser Imbiss in einer Seitengasse bietet neben Döner auch Hot Dogs und Pizza an. Ein anderer Gastronom auf der Sinmeringer Hauptstraße hat sein Lokal aufwändig modern eingerichtet – und den klassischen Döner zwar nicht aus dem Programm genommen, aber er präsentiert das schicke Lokal unter dem Namen “Burger und Lahmacan”.

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(Ursula Hofbauer)

Dokumentation und historische Herleitung der Veränderungen in der (Vor) Stadt Simmering im Laufe des vergangen Jahrhunderts

Mit Hilfe von historischem Bildmaterial der Bildarchivs Austria, Aufnahmen aus dem Archiv des Bezirksmuseums und aktuellem Bildmaterial sollen die laufend stattfindenden Veränderungsprozesse im Raum Simmering des letzten Jahrhunderts beleuchtet werden. Durch Straßenraumvergleiche sollen die Veränderungen im Raum aufgezeigt, interpretiert und graphisch ansprechend aufbereitet werden.

Der Fokus soll auf den Folgenden liegen:

I. Elemente und Requisiten des Stadtraumes und deren dynamische Veränderung im Laufe der Zeit

II. Probleme im Raum erkennen und benennen

III. Historische Herleitung des Ist-Zustands

IV. Stadtmorphologische Aspekten

V. Graphische Umsetzung und kreative Aufbereitung

(Philipp Gruber)

Die Anziehungskraft der Wasserwelt im 15. Bezirk

Der 15. Wiener Gemeindebezirk ist sehr dicht bebaut und hat wenig öffentliche Räume. Die Arbeit untersucht einen dieser wenigen öffentlichen Räume, die „Wasserwelt“ (Kardinal-Rauscher-Platz bis Meiselmarkt). Im Fokus stehen die BenutzerInnen, die diesen Raum nutzen bzw. ihn sich aneignen und die Aufenthaltsqualität allgemein. Darüber hinaus soll herausgefunden werden, welche Rolle das gebaute Umfeld (einige Wasserspiele, Springbrunnen, etc.) für die Aufenthaltsqualität bzw. die BenutzerInnen spielt.

(Michael Winkler)

Asylquartiere und öffentlicher Raum

Die Zugänglichkeit von öffentlichen Räumen und Infrastruktur ist stark abhängig von räumlichen Einflussfaktoren, wie Lage und Größe einer Asylunterkunft, und beeinflusst dadurch maßgeblich die Möglichkeiten zur Integration der Ankommenden.

Am Beispiel der Vorderen Zollamtstraße, einem ehemaligen Heim im dritten Wiener Gemeindebezirk, wo öffentliche Räume ins innere des Hauses verlegt wurden und somit einen anderen Zugang erhalten haben, wird erklärt wie wichtig Gemeinschaftsräume für das Ankommen und weitere Zusammenleben sind.

(Alina Schönhofer)

fotoquelle: Vordere Zollamtstraße auf Facebook

Migrantinnen in der Sexarbeit

Das Thema der Arbeit sind Migrantinnen in der Sexarbeit. Es soll der Alltag der Frauen näher beleuchtet werden.

Mit der Hilfe eines Streetwork-Teams werden 3-4 Frauen ausgewählt. Sie erhalten eine Einwegkamera und sollen eine Woche lang jeden Tag mindestens ein Foto zu alltäglichen Themen, wie Wohnen, Erledigungen, Arbeitsweg usw. machen. Weiters soll eine Art Porträt von ihnen erstellen mit einem kleinen Steckbrief (woher sie kommen, wie lange sie schon hier sind, Alter, etc.)

(Theresa Margraf)

Bild: Maria Cristina Boidi, LEFÖ

 

Muslimische Frauen im öffentlichen Raum

Wie treten junge muslimische Frauen im öffentlichen Raum auf? Was ist ihre Auffassung des Islam und wie drückt sie sich in ihrem Auftreten aus? Anhand von Gesprächen mit jungen Muslimas, die in 2. oder 3. Generation in Wien sind, möchte ich ihre Selbstbestimmung zwischen muslimischer Community und Nicht-Muslimen aufzeigen- von Konflikten in der Familie bis zur Rechtfertigung ihrer religiöser Praxis gegenüber Anderen. Was für Verhaltenscodes und Zeichen werden benutzt, um Identität zu schaffen? Welche werden von der Familie übernommen und welche werden in eine moderne Art des Glaubens abgewandelt?

(Paula Brücke)

Zum Foto: amerikanische Mipster: Musikvideo zu „Somewhere in Amerika“

Hinter den Kulissen

Wo wird das Fremde in der Stadt sichtbar? Wo schlägt es Wurzeln?

Geschäftslokale diverser Nationalitäten und Kulturen sind Teil des Stadtbildes. Manche schätzen dieses Angebot, andere fühlen sich durch ihre Präsenz und Permanenz bedroht. Eine Thematik die Spannung erzeugt. Im Zuge meiner Arbeit möchte ich diese Spannung überwinden und meinen Fokus auf das Menschliche lenken. Ich frage mich, wer diese Menschen hinter den Ladenfronten sind, woher sie kommen, was ihre Geschichte ist und ihr Beweggründe sind hier ein Geschäft zu führen, Wurzeln zu schlagen und in wie weit sie ihre spannungsgeladene Position als Medium der Integration empfinden.

(Sophia Garner)

Bildung – Eigeninitiative

Wenn wir von Integration in die Gesellschaft sprechen ist das wichtigste Thema die Bildung als Mittel zur Integration. Dies fängt grundsätzlich bei der Sprache an, um sich im Alltag verständigen zu können und in die neue Lebenswelt einzufügen. Bildung ist dabei auch der Schlüssel, sich neue Perspektiven eröffnen zu können und die Möglichkeiten wahrnehmen zu können die sich in der aufnehmenden Gesellschaft bieten.

Zu beachten ist allerdings, dass Bildung nicht nur für Zuwanderer ein wichtiges Thema ist. Auch die aufnehmende Gesellschaft muss die Chancen die Bildung bietet erkennen und nutzen. Nur so kann ein Klima entstehen, das Zuwanderung und Integration offen gegenüber steht.

Sichtbarkeit von ethnischen Konzentrationen im 15. Bezirk

Der 15. Bezirk hat den höchsten Prozentanteil von Ausländer in Wien. Im Rahmen dieser Arbeit wird geforscht und analysiert (anhand von Beobachtungen und Fotoanalyse) wie sich diese ethnische Gruppen sich im öffentlichen Raum (Hütteldorferstraße und Märzstraße) sichtbar machen. Wiemachen sich z.B. türkische Geschäfte sichtbar? Welche Typen der Sichtbarkeit gibt es und warum werden sie dann als türkische Geschäft wahrgenommen?

(Simone Viljoen)

Übergang Erdberg

Ein Schandfleck ohne Identität, unheimlich, dunkel und am Rande unter einer Autobahnbrücke liegend – über den internationalen Busbahnhof ‚VIB Erdberg’ höre ich zu Beginn meiner Auseinandersetzung mit Transiträumen nicht viel Positives. Ist es womöglich ein Nicht-Ort, wie ihn Marc Augé beschreibt?

Über Wahrnehmungsspaziergänge, Teilnehmenden Beobachtungen und offene Gespräche nähere ich mich dem Ort an, und mache eine Momentaufnahme. Sie zeigt ver-rückte Räume von Grenzen, Bewegungen, Akteuren und ihren Handlungen sowie Beziehungen. Dazwischen finden sich Spuren des Informellen und Verweise auf eine mögliche Integration. Ich folge den ephemeren Situationen im Übergang – diese transitorischen Räume erwecken mein Interesse für diese Arbeit.

(Julia Jesella)

Waterbodies as an Organ of the City

“City life involves not just relations of people with one another or with environment in some generic sense of spatiality or natural resources. People live in a world of artefacts; the city can be thought as a forest of artefacts.” Harvey Molotch, Objects and the City.

 

In that case I would like to see the canals as man made, designed and function gained objects; an object so huge that it is reaction and reflection to its environment is not to underestimate and it is so huge that it even becomes a functioning organ of the city. In human body everything should work properly, feeding the body with the nutrients that it needs, breathing and creating the chain reaction in the body; producing, regenerating till the disposal of the toxins… when something doesn’t work properly we will interrupt this chain which will cause problems furthermore in different areas. The city can be seen as a body as well and every natural and artificial object in it are the organs that cooperate with each other in order to create a healthy environment.

 

We see in the writing of Harvey Molotch (New Blackwell Companion to The CITY) how he describes the objects in the streets that are commonly used by the people and their poor or negative effects on the social behaviors. The turnstiles that placed at the subway entrances where you throw a coin–pass trough, has created the behavior to crawl down or climb over them to pass… After change of the coin based paying method to the metro cards developed the card bending method, method works as twisting the exhausted card to reactivate it for one last ride; “Now imposing young men, sophisticated in this technique, gather up spent card and then sell “swipes” to those looking for a discounted rate. It is not just illegal to sell swipes, but also to buy them, so the new system rearranges and expands the circle of criminality” Harwey Molotch.

 

So can we associate the turnstiles with the canals? More or less yes, the poorly designed canal environments will damage the gender streaming guidelines and eventually create a basis for the criminality. But more over it will scratch the attractiveness of the canal for the people to come here willingly. But is it even important for the people to come next to the canals? According to the research of the ECEHH, environments with water has a lot more positive effect on humans then the green spaces, not benefit the canal (in this case the donau canal) will create an object (organ) which is not fully working in the city.

 

Of course the both sided highline associated with the gas station at the schwedenplatz donau canal are the main intruders in order to crate a functioning canal environment for the people. Therefore learning from a city like Hamburg where many water environments are shaped can help us to understand how the theory of ECEHH works in action.

Botschaften im öffentlichen Raum

“An empty wall is an empty population” schreibt Luca Visconti in einem Artikel über Street Art. Sich schriftlich oder grafisch auszudrücken, ist seit dem Beginn der Menschheit ein essentielles Bedürfnis der Gesellschaft. Egal wo man sich aufhält, Texte, Schriften und Symbole begleiten uns immer und überall. Einen großen Teil davon bildet die Werbewirtschaft aus, die uns mit Plakaten, Rollboards, digitalen Flächen, Postern, etc. auf jeglichen öffentlichen Plätzen begegnet. Das Gegenstück zur Werbung bilden Botschaften, die von bestimmten Gesellschaftsgruppen ausgehen und bis auf Ausnahmen inoffiziell und/ oder illegal sind. Sie können unter dem Begriff Street Art zusammen gefasst werden.

Jener Teil der Street Art, der lesbare Botschaften an öffentlichen Plätzen darstellt, bildet die thematische Eingrenzung des Themas.

In Wien gibt es derzeit sieben Wände, auf denen legal grafisch kommuniziert werden darf. Dass abgesehen davon visuelle Kommunikation weitgehend kriminalisiert ist, bildet einen sehr konträren Standpunkt zu dem Verhalten der Menschen, sich immer schon visuell ausdrücken zu wollen.
Um diese Botschaften aufzuspüren, sollen verschiedene Orte nach Spuren untersucht werden.

Hier werden folgende Forschungsfragen leitende Ansätze bilden:
Materielle Fragen:
– Auf welchen Trägerstrukturen werden Botschaften angebracht?
– Welche Medien und Kommunikationsformen werden hierfür verwendet?

Ortsbezogene Fragen:
– An welchen Orten treten mehr Botschaften auf, an welchen weniger?
– Was sind die unterschiedlichen Botschaften bezogen auf den Stadt- Land Gegensatz?
– Hat soziale Kontrolle eine Einwirkung auf die Botschaften im öffentlichen Raum?
– Welche Unterschiede gibt es zwischen Peripherie und Zentrum?
– Lassen sich Rückschlüsse und Verbindungen zwischen den Bewohnern und der aufzufindenden Botschaften ziehen?

Inhaltliche Fragen:
– Welche Inhalte vermitteln sie? Was sind die Anliegen der Verursacher?
Welche Variationen von bestimmen gesellschaftlichen Themen können festgestellt werden? Gibt es Übergruppen von Themen?
– An welchen Orten treten hauptsächlich beängstigende Botschaften auf, an welchen gibt es motivierende, anspornende Kommunikation?
– Welche Botschaften hinterlassen in mir Emotionen, irritieren mich, ärgern mich oder bauen mich auf?

Die Analyse soll Aufschluss bringen, wo, warum und welche Gesellschaftsgruppen sich grafisch auszudrücken versuchen. Das Ziel besteht darin, dass ein Verständnis und Aufmerksamkeit auf Kommunikation in öffentlichen Plätzen entsteht und jene Räume (wieder) gemeinschaftliches Eigentum werden, auf denen man sich ausdrücken und mitteilen darf.

Nachdem die Spurensuche nach Botschaften im öffentlichen Raum eine Spaziergangswissenschaft ist, macht es Sinn, die Forschung während dem Gehen zu betreiben. Da Street Art oft im ortsspezifischen Jargon ausgeführt ist und meine Muttersprache Deutsch ist, bieten sich am Besten deutschsprachige Regionen an. Nach einer ersten kurzen Suche in Wien im innerstädtischen Bereich, sowie im 10. Bezirk ließen sich derartig viele Inschriften finden, dass der Wunsch entstand, mehr darüber auch über die Grenzen von Wien hinweg zu erfahren. Aus diesem Ansatz heraus entstand die Idee, zu Fuß von Wien nach Linz zu gehen.

Die Strecke Wien- Linz umfasst ungefähr 180 Kilometer und kann in insgesamt 45 Stunden reiner Gehzeit bewältigt werden. Auf dem Weg liegen viele kleine und mittelgroße Städte wie St. Pölten, Melk, St. Valentin usw.

Nachdem der Fußweg über Landstraßen führen soll, sind Unterschiede zwischen Stadt und Dorf ein Thema, weiters werden Differenzen zwischen Peripherie und Zentrum beleuchtet. Dies wird dadurch erreicht, von außen durch Grenzzonen die Stadt zu betreten und jene genau so auch wieder zu verlassen. Zur Dokumentation werden Fotoapparat und Tagebuch verwendet.

Few basic understandings.

 

Screen Shot 2016-01-04 at 11.21.22Water bodies was quite important in perspective of transportation, the major infrastructures has supported these elements, as well as the functions that cuddled around it. For years the industry built around this element and gave great opportunity which followed by a great success in terms of bringing people together with different backgrounds. Being, communicating, exchanging with other people feeded the productivity, extruded the joy and spoiled the people who come across to these spaces. While the industry used the water as primary function for transportation of goods, at the same time it converted these places to a social interaction accumulators. As Edward Glaeser wrote in his book Triumph of the City “When cities are able to manage the demons that came with the density they become places of enormous pleasure as well as productivity”.

Screen Shot 2016-01-04 at 11.22.28Back then it was not the best or healthiest place, but it worked in a way. After developing alternative transportation ways, which are faster and reliable than the water based transportation, the industries started to move away from the cities, what left behind converted itself to the motor based transportation lanes, the water bodies itself failed to adapt and therefore became pathology elements. But why why there were tend to design highways along the canals, i guess it was because the canals or overall the water bodies were not popular as holy, beautiful elements but they were seen as devastating objects that treats the human health. The reason of that was the water pollution, many factories found water sources convenient way to dispose their waste, as industrial revolution progressed the water pollution became major crisis. Dumping all the industrial, human and animal waste into water, created perfect base for the viruses to develop which created many disease outbreaks. The connection between diseases and the water first understood in 1850’s. As the industry moved away interest of humans using water moved away with it. Canals were long lines which goes through the city and connects all the major places with each other, building the highways along the canals were “optimal” solution. But that didn’t solved the health issues. In 1984 the devastating cholera outbreak happened in London Soho, this created a new understanding of better care. Over the years the situation get better in relation of water and health and nowadays the cities are redesigning their water bodies (water fronts, canals, rivers etc.) because they are not threatening anymore and they even have curing effect on social and psychological aspects. Screen Shot 2016-01-04 at 11.23.05

Advertisement in Public Space

von Karolina Plaskova

Public space became a buzzword, both in theoretical discourse (architecture, urbanism, sociology, anthropology…) and also in public. There are many activ(ist) groups popping up and declaring the ‘right to the city´ (the word ‘city´ might be substituted for ‘(public) space´, ‘street´ etc.), usually in opposition to some force majeure – either the city municipality, which does not maintain it or do it badly, or trends like privatisation, commercialising, globalisation, automobilization etc.

One of the example of commercialization of public space is outdoor advertisement, which is actually visual occupation of (surfaces in) public space in order to promote one’s products and thus increase the income. It does not mean only putting up different kinds of advertising graphics in form of poster, billboard, sticker, digital screen etc. and so, but also providing the advertisement spaces and therefore maintaining particular urban furniture. Recent practice in cities is a private-public partnership between city municipality and private advertisement companies, which pledge to (or is offered to) operate possible advertisement surfaces such as bus stops, benches, old telephone booths…

Usage of billboards is less expensive way of advertising than television, radio, newspaper and other mediums. Yet the impact of outdoor advertising on customer behaviour is questionable, even though the outdoor advertisement companies have range of methods how to promote their service to clients. People usually say they do not notice advertisement (anymore), so it does not bother them – they are actually very passive in standing a point to the outdoor advertisement.

The German newspaper Ziet called out-of-home advertising a new kind of “dictatorship that one cannot escape” (RAUTERBERG, 2008). We, as mobile spectators, are exposed to commercial images, which we cannot zap or switch them off. While in other media such as press media, television or on the internet we can, to some extent, choose to consume ads (we might skip them, zap the channels or ban them in our browser), out-of-home advertising (OOH) has melded itself inextricably into our environment. Over time, this domination of the surrounding has become the natural state. Through long-term commercial situation, it has become implicitly understood by the public that advertising has the right to own, occupy and control most possible surface of available space.

“People are taking the piss out of you every day. They butt into your life, take a cheap shot at you and then disappear. They leer at you from tall buildings and make you feel small. They make flippant comments from buses that imply you are not sexy enough and the fun is happening somewhere else. […] They are Advertisers and they are laughing at you.” (BANKSY, 2005)

Without doubt there is a discussion on the outdoor advertising in cities, un-branded cities or ad-free cities. Most often critics speak about ‘visual pollution’ caused by excessive accumulation of ads in public space and warn against the impact on human’s behaviour and health. But there are also other aspects necessary to consider. Outdoor advertising is an important source of revenue for many cities, which cannot afford to maintain the public space without this income (or at least outdoor advertising companies claim so). And of course, it is a business for the advertising companies, which only very reluctantly give up their cash cow (it is really interesting to read their defence of advertising in public space). But generally, both city municipality and private advertisement companies have common interest on setting some rules for advertising in public space and set the rest as illegal.

Recently, many cities all around the world begun to combat the out-of-home advertisement (with regulations, bans or just temporary replacement) – São Paulo, Chennai, Grenoble, Tehran, Paris, New York among others, usually from aesthetical reasons. But it is not just a matter of perception, whether one thinks it is too much or inappropriate, but also who has the right to use the space and who is responsible for it. I would like to bring examples from different cities and show how they deal with outdoor advertisement.

The City of Vienna does not ban the advertisements in public space, only ordinary aesthetic regulations (size, content, use, placement etc.) are in force – for each form of advertising differently. Rules are set also for restaurant cafes or kiosks. “An advance notification is required for constructing, placing, or mounting an outdoor advertising structure as well as for making any substantial changes to such a structure. This does not include legally required shop or business names and signs, signs pointing to protected structures, conservation areas or cultural sights, and election posters.” (Abteilung für Architektur und Stadtgestaltung, Stadt Wien) The main provider of advertising surfaces in public space is Gewista, Austrian leading company in the field of outdoor advertising, owned mainly by the multinational corporation JCDecaux. It also operates city bikes, which are offered free of charge.

 

First of all I would like to learn more about the current theoretical discourse on outdoor advertisement and possible examples of policies. For this the research method would be reading related literature, studies, articles etc. But the goal of my work will be comparison of different practices of outdoor advertising in different cities and thereby answer the questions listed in the objectives.  For answering some of them is not necessary to visit the cities personally, one of my method will be also online research, eventually contacting city authorities or representatives of operating advertisement company. But I have chosen some cities, which I plan to visit and carry out an empirical research also there: Prag, Brno, Znojmo, São Paulo, Hamburg, Grenoble. My expedition research method will be personal experience documented in form of a diary and photographs and also reports from interviews with local people or authorities (approach will differentiate from city to city due to the length of expedition, language barrier and knowing the local environment). All mentioned cities and their policies will be accompanied with description of the cultural, historical and geographical background.

“Für leiwand, gegen Oasch”: Sticker und Tags in Wien

Bevor ich die Recherche zum Thema rund um das inoffizielle Stadtmarketing offiziell eröffne, schien es mir sinnvoller, zunächst den Status Quo in Wien festzuhalten. Mit dem Gedanken an die Field Trips im Hinterkopf war von nun an auf jedem alltäglichen Weg der Blick gelenkt, das Smartphone gezückt und die Finger erfroren. Zunächst dachte ich, Wien sei eine vergleichsweise sehr saubere Stadt und ich würde abseits der bekannten Streetart Szenen nicht wirklich auf spannendes Material treffen. Wider meines Erwartens eröffnete sich mir allerdings ein wahres Paradies von Aufklebern, Sprüchen, etc. Um mir anfangs die Masse an Auswahl ein wenig zu erleichtern, habe ich gezielt nach Stickern oder kurzen Tags gesucht, weniger nach großen Graffitis oder sonstigen Kunstwerken.

Zunächst ist zu sagen, dass die Wahl der Substruktur nur mäßig kreativ ist. Wände und Böden eignen sich ganz gut zum Sprayen, nicht jedoch zum bekleben. Deswegen gibt es neben Elektrokästen, Gesiba- Werbeflächen auf Masten, Verkehrsschild-Stangen und Rahmen von Schaufenstern (die anscheinend nicht genug beklebt sein können) nicht viel Auswahl.

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Beliebte Orte zum Bekleben.

Neben den üblichen Wegen, die ich täglich zurücklege, bin ich zwei Routen abgegangen. Die erste führte vom Stephansplatz über den Karlsplatz die linke Wienzeile entlang und die rechte Wienzeile wieder retour. Die zweite startete am Reumannplatz und fiel aufgrund des schlechten Wetters wesentlich kürzer aus, wenn auch nicht erfolgloser. Generell würde ich behaupten, dass ich im 10. Bezirk mehr politisch motivierte Aufkleber gefunden habe. Die Auswahl an Lifestyle-, und Kleinladenwerbung war dafür im 4. und 6. Bezirk um einiges größer.

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easy;), morgen mach ich blau…, betrunken&glücklich.

Manches lässt sich auf den ersten Blick nicht sofort identifizieren und bedarf einer Recherche. So ist zum Beispiel der Upeco Boykott eine Initiative gegen die Möbelfirma Upeco, die konkurrenzlos Möbel für Schulen herstellen soll. Flam Cheltuk entspringt keiner Sprache aus einem fernen Land, sondern ist ein Anagramm und bedeutet “Fuck them all”. “Stell dir vor” ist ein Musik/Kunst/Kultur/Kreativ Kollektiv, so benennen sie sich zumindest selbst auf Facebook. Bei ein paar Kunststücken hilft jedoch auch die beste Recherche nicht. Vor ein Rätsel stellt mich zum Beispiel die Aussage “Sell your fcking hearts”.

Foto3
Upeco-Boykot, Flam Cheltuk, sell your fcking hearts.
Foto3
stell dir vor, dirgehörtdiewelt, du bist ein Rebel.

Nachdem die Aufkleber wie der Rest dieser Welt irdisch sind und nach einiger Zeit abreißen oder einfach ausgewaschen werden, können sie oft nicht mehr ganz nachvollzogen werden und werfen einfach ein Statement in den Raum- wo sich wohl jeder selbst reininterpretieren kann, was er möchte. Dieser hier “was meant to stay”.

was meant to stay.
was meant to stay.

Auch andere Fragezeichen taten sich während meiner ersten Spurensuche auf. Zum Beispiel, wie die Rechtslage zu dem ganzen Spaß aussieht. Wenn wien.at ein Elektrokasten bekleben darf, ist das in Ordnung, weil jemand von der “Stadt” die Stadt beklebt? Wäre es dann nicht nur logisch, dass ich auch bekleben darf, schließlich bin ich auch aus dieser Stadt? Und wenn nicht, weil mir die Stadt schließlich nicht “gehört”, dann hätte die Werbung der Wiener Linien mir doch bitte nicht seit 15 Jahren den Spruch in den Kopf dreschen sollen: “Die Stadt gehört dir”…

wien
Sticker von wien.at.

Mit Spannung habe ich entdeckt, dass Fußballklubs auch gerne politisch aktiv sind. “A echter Wiener is ka Nazi”- mit dem Logo der FAK daneben, war mir eine neue Parallele. Wie brutal die “Ultra brutale Wiener Jugend” wirklich ist, lasse ich mir dennoch offen. Politisches ohne Fußballeinfluss war sowohl von der linken als auch von der rechten Seite wahrzunehmen. Auch Menschen die der Polizei gegenüber Misstrauen hegen, bekleben anscheinend gerne und viel.

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Fußballbezogenes.

 

Politik
Politisches.
Polizei
Polizeibezogenes.

Warum junge Designmärkte ihre Labels lieber mit Aufkleber vermarkten, ist mir eine weitere Frage. Ist man automatisch aufregend und hipper, wenn man ein bisschen illegal ist?

Und um die Gretchenfrage zu diesem Thema zu stellen: Wieviele Leute schenken diesen kleinen Aufklebern eigentlich Beachtung? Vor allem wenn sie scharenweise und oft nicht gerade gut ersichtlich auftreten? Hat das ganze tatsächlich Wirkung, oder verschwinden sie in unserer sowieso schon bildlastigen Alltagswelt neben den übergroßen “offiziellen” Plakaten?

Zwischen Offiziellem und Inoffiziellem fand ich auch folgende Aufschrift auf einem Lokal. Und selbst wenn ich nicht einmal genau weiß, ob sie sich auf das Lokal, auf eine Initiative oder was auch immer bezieht, kann man sie ruhig ein wenig sickern lassen: “Ach Wien, ohne uns Fremde, Migranten, Zugewanderte, hättest du weder Vergangenheit, noch Zukunft.”

Bevor ich meine Recherche nun erweitere und die Jagd auf Sticker, Tags und sonstige Überraschungen fortführe, bleibt mir noch zu sagen: Für was “I ate your God” auch stehen mag, “Für leiwand gegen oasch” find ich ja schon mal einen ganz nichtssagenden und dann doch vielsagenden Slogan für die Wiener Bevölkerung.

letztes
Ach Wien, I ate your God, für leiwand gegen oasch.

Entertainment in public spaces

von Alejandro Sosa

Nowadays major cities through out the richer world have rediscovered public space as a quality of the city and not only as transition space from A to B. Public spaces have become a major topic of discussion and change. With the rise of the middle class in the cities we have experienced an interesting phenomenon happening in major public spaces. Everytime, the city offers more events in order to keep its citizens entertained. At the same time leaders talk about spaces of leisure and relaxation of the individual. As a citizen of such cities one is constantly welcomed by the never-ending choice of use in public spaces. One doesn’t have time to get bored once he has left the safety of his house. City festivals, parks, flashmops, concerts, yoga classes and so on always await you in the urban jungle of the city. It almost feels as a phenomena where the cities try to keep you in a consatnt state of entertainment and happiness, leading to an almost euphorical state every time one decides to enter a public space. This phenomenon can almost be expressed as the Disneyfication of cities, where entertainment at all costs is seen as a priorety to a happy ever after.

Listening Comprehension

von Maximilian Jäger

Irgendwie hat doch jede Stadt hat dieses …, ja dieses eigene …, dieses Eigene, irgendwie Unverwechselbare. Manche nennen es Charakter, manche Flair, Ambiente, Historie, Seele, Touch oder Stil. Aber was ist das eigentlich? Wie und wo kommt dieses Besondere heraus, wann spürt man so richtig den Geist des Ortes und sich selbst dadurch?

Neben der materiellen, gebauten Umwelt, der Nutzbarkeit der Freiräume und der Qualität der Mobilität in einer Stadt, sind es vor allem aber auch weiche, subtile Einflüsse, die wir in sensiblen Momenten wahrnehmen können und die ortsbezogene Erlebnisse erst wirklich intensiv machen: Die haptische, prickelnde Erfahrung von Regen auf der Haut, die wärmende Energie eines Sonnenstrahls oder eine schwerelose Melodie, die langsam durch den Verkehrslärm schwebt. Besonders das Ohr hat sich daran gewöhnt in der Großstadt viel zu leiden und wird heutzutage immer öfter aus der Umwelt heraus- und in die Smartphone-Musikblase hinein geholt.

Doch es lohnt sich genau hinzuhören! In kleinen Details steckt oft die Magie einer Stadt, die ich in meiner Städtereise nach Sarajewo mit Hilfe von Soundaufnahmen erkunden möchte. Dabei stehen die verschiedenen Identitäten der Stadt im Mittelpunkt – zwischen antik und modern, christlich und muslimisch, Balkan und Mitteleuropa – und bilden den roten Faden einer Audioreportage, welche die Aufmerksamkeit für einen Moment wieder auf die hörbaren Ebenen der Stadt legen möchte
– ich hör dir zu und sage dir wer du bist.

Spielräume

von Gerald Troschl

“Eine Stadt, die gut ist für Kinder, ist für alle Generationen gut und befähigt, glücklich zu sein.” aus dem STEP2025 (Seite 10)

Der Spielplatz ist jetzt schon gelebte Migrationsgesellschaft. Wie Kann ein Spielraumkonzept für eine Stadt wie Wien (1,8Mio), Kopenhagen (0,58Mio), Graz (0,275Mio) oder Basel (0,175Mio) … eine niederschwellige Willkommenskultur fördern, Gemeinschaft stärken und zugleich junge Familien in der Stadt halten. Wien hat bereits über 488 Spielplätze (Motorikparks, Aktiv-Parks, Kinderspielplätze) Kopenhagen 128, Graz 75 und Basel 59. Wird es in Zukunft auf die Anzahl abgegrenzter Spielbereiche ankommen, oder sollten nicht eher die Erreichbarkeit, Qualität und Vielfalt im Vordergrund stehen? Bewegungsmöglichkeiten für Alt und Jung werden im urbanen Raum bald noch intensiver Beachtung geschenkt werden. Krankheiten durch Bewegungsarmut nehmen vor allem in Städten zu. Der Wille sich zu bewegen sollte sich aus einem jungen Menschen heraus entwickeln können. Städteplanung kann dafür Strukturen anbieten und damit Raum für Gesellschaft anbieten.
Mit meiner Masterarbeit möchte ich vergleichend verschiedene Städte analysieren und dabei auch qualitativ Wesensmerkmale herausarbeiten. Wesensmerkmale lassen sich nicht allein auf Basis von Grundrissen und Interviews mit Entwerfern eruieren, sondern bedürfen eine intensiven Recherche, welche die soziale Raumproduktion am Ort erst mit einschließen kann. Wie evaluieren andere Städte ihre Spielplätze? Wo wäre eine Spielleitplanung sinnvoll und angebracht? Meine wissenschaftliche Arbeit, die nicht nur “best practise” Beispiele sammelt sondern in einige eintaucht um Wesentliches darüber zu  erfahren, sollte nicht nur ein Wissensaustausch zwischen Städte sein sondern auch die Politik anstoßen um manch verstaubtes Gesetz aus dem Weg zu räumen.

Kopf Hoch: Inoffizielles Marketing

von Henriette Fischer

Seit den 80er Jahren werden Städte wie Unternehmen geführt, sie sind vom Wettbewerb angetriebene Systeme. Die Marke und das Bild, das eine Stadt vermittelt, wird immer wichtiger. Doch um das Konzept authentisch wirken zu lassen, müssen die Bewohner einer Stadt das Marketingkonzept annehmen und sich damit identifizieren können. Immer mehr Experten agieren im Stadtmarketing, die Slogans, Bilder und Assoziationen für eine Stadt aufbauen und vermarkten. „I AMsterdam“ und „I <3 NY“ sind Beispiele für Sprüche, die eine Stadt symbolisieren sollen. Wenn es um kleinere Städte geht, können auch schon mal fraglichere Slogans entstehen. Die Slogans von Mannheim: „Leben im Quadrat“, oder Suhl: „trifft“ können ohne Stadtkenntnis auch Fragezeichen aufwerfen. Neben den offiziellen Werbekampagnen gibt es auch immer Bewegungen, Bilder oder Slogans, die von den Bewohnern ausgehen oder nicht offiziellen Werbekampagnen entspringen und eine Stadt oder ein Stadtteil genau so prägen. So hat zum Beispiel Klaus Wowereit mit dem inoffiziellen Slogan für Berlin „arm aber sexy“ laut einem Artikel auf focus.de die Bevölkerung mehr angesprochen als  der offizielle Slogan „Be Berlin“. Aber nicht nur durch Mundpropaganda oder aktive Werbung, sondern durch Graffiti, Streetart und Sticker werden Messages durch die Welt getragen. Im Informationszeitalter können solche Bilder und Symbole binnen kürzester Zeit aufgenommen, gepostet und verlinkt werden und erreichen auf diese Weise eine unzählbare Masse an Menschen. Nach vorheriger Recherche soll die Spurensuche nach inoffiziellem Marketing zentrales Thema des Forschungsantrags sein.

Anmerkung zum Titelbild: „Kopf Hoch“ ist im 2. Und 3. Bezirk etliche Male am Boden gesprayt. Aufgefallen ist es mir zum ersten Mal vor 3 Wochen, nach einer Recherche auf Instagram nach dem Hashtag #kopfhoch wurden in den letzten 14 Tagen rund 95 Fotos von derartigen Sprays gepostet.

Water Bodies as Public Spaces

from Tugyan Ertürk

The canals and the rivers are the most distinctive and hybrid bodies in the cities. They can combine the elements of water earth and air to create a various of different usages around its environment. They are the place of connection while they can be the place of division at the same time. Therefore it is very important how to shape these places of opportunities to give the right meaning to them. The cities should handle with their water bodies as their first child, they should love, they should care and they should watch them grow, because in the end they will infuse with them and bring their cities to the next level.

“WATER BODIES” will try to understand the role of the these type of structures in the cities in physical bridging as well in social bridging. To do that the different European cities will be analyzed to have a deeper look to the unique ways how they handle with their water bodies. The cities that are already embraced their canals and rivers and converted them in to a social interaction spaces as well as the cities that don’t have any idea about the importance these structures and abandoned them will be analyzed, the information will be use to reshape the meaning of the newly growing area of donaukanal (wiener arm) of Vienna.