40 Jahre in Lillington

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Ein weiterer Sonntagabend mit einer eindrücklichen Persönlichkeit. Heute haben wir mit Darlene Torey Kontakt aufgenommen. Sie lebt seit vierzig Jahren in der Siedlung. Nach London ihren Weg hat sie über ihre Mutter aus Jamaika gefunden, welche damals zu den commonwealth Staaten gehörte. Damals herrschte ein Mangel an Krankenschwestern, worauf sie nach London zogen. Darlene selbst war im Ingenieurwesen in der Administration und in Sozial- und Jugendarbeit tätig. Viel wichtiger für uns ist aber ihre Rolle als anfangs Sekretärin und nun als Vorsitz in der ‘local residents association’ in Lillington. Eines ihrer Wirkungsbereiche bildet dabei das ‘community center’, welches für unsere Forschungsfrage relevant war, eine wichtige Rolle. Wir profitierten von ihrer jahrelangen Auseinandersetzung in verschiedenen Rollen, die sie in Lillington innehatte: Bewohnerin, Tagesmutter, Vereinsmitglied und nun Vereinsvorstand.

Sie hat einen scharfen Blick auf die Geschehnisse und Entwicklungen aus den verschiedenen Perspektiven. Wir diskutierten über die Entwicklung der Gärten und dessen Gemeinschaft, über ‘Right to buy’ und die Gentrifikation in London.

Am interessantesten und überraschendsten war als sie erzählte, dass sich immer mehr Obdachlose in Lillington über Nacht einquartieren würden, speziell in den Nischen und den Gärten. Infolgedessen merkte sie die antisoziale Haltung der Bewohner ihnen gegenüber an.

Als nächstes werden wir Kontakt mit einem der Einwohner kriegen. Wir freuen uns auf die persönliche und rohe Meinung!

 

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