Skopje – City Wall

Zdravo na site! – Hallo zusammen!
Nach langem Warten und einigen Verzögerungen ist es hoffentlich bald so weit. Wir – Kathi, Simon und Tobi – können es kaum erwarten, unsere Forschungsreise nach Skopje, Nordmazedonien anzutreten. Die Zeit steht nicht still, die Uhr am Bahnhof Skopje seit 1963 schon. Grund dafür ist ein verheerendes Erdbeben, welches den Großteil der damaligen Stadt zerstört hat. Mit internationalem Engagement wurden Entwürfe für den Wiederaufbau entwickelt, die eine neue Zeitrechnung in der Stadtgeschichte von Skopje eingeleitet haben. Prominentestes bauliches Zeugnis hierfür und daher Ziel unserer Reise ist die City Wall, ein Entwurf des Japanischen Architekten Kenzo Tange, im  Zentrum der Stadt.

Wie tickt Skopje?
In Skopje war und ist die Frage nach der Identität schon immer allgegenwärtig. Grund dafür ist unter anderem die geschichtliche Entwicklung mit diversen Einflüssen und Ereignissen, die Skopje zu einem kulturellen Schmelztiegel geformt haben. Ausgestattet mit Stift, Papier und Motivation widmen wir uns während unserer Expedition der Forschungsfrage, wie die City Wall funktioniert und welche Elemente und Merkmale deren lokale Identität prägen. Mit geschärftem Blick erkunden wir die Wirkung und räumlichen Gegebenheiten der Siedlung sowie das Nutzungsverhalten der BewohnerInnen vor Ort. Um voll in das Geschehen einzutauchen, werden wir in der City Wall übernachten, vergnüglichen Plausch mit AnrainerInnen halten und versuchen, allerlei wunderliche Orte zu entdecken. Über all dies informieren wir euch in diesem Blog. Die Uhr tickt!

Do togaš! – Bis dahin!

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