SALUT ROMANIA, SALUT BUCURESTI!

Zeppelin bei der Romanian Design Week

Zeppelin bei der Romanian Design Week

Lange hat es gedauert bis wir unsere Expedition endlich beginnen konnten, doch jetzt ist es so weit und wir können es kaum mehr erwarten dich persönlich kennenzulernen. Es fühlt sich an als würden wir uns schon lange kennen, beinahe so als wären wir alte Bekannte.

Sulina, wir wissen schon so viel über dich, doch alles was wir wissen, stammt aus Büchern und Karten die wir gelesen, Filmen die wir gesehen und Gesprächen die wir geführt haben. Jetzt ist der Zeitpunkt an dem all dies mit eigenen Eindrücken vervollständigt wird.

Zu dir zu kommen, ist gar nicht so einfach. Unsere Anreise dauerte zwei Tage und wir mussten vier verschiedene Verkehrsmittel nutzen – nur um bei dir sein zu können. Damit wir deine Heimat und dein Umfeld besser verstehen, stoppten wir in Bukarest um die Hauptstadt und drei ihrer Bewohnerinnen kennenzulernen.

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Nach einem kurzen Flug betreten wir drei zum ersten Mal am Bukarester Flughafen rumänischen Boden. Am Weg ins Zentrum sammeln wir erste Eindrücke. Aus dem Fenster des Busses sehen wir überdimensionierte Werbetafeln, EU-Flaggen und vor allem eines: Autos.

Nach einem Spaziergang durch das Stadtzentrum fällt auf, dass die baulichen Typologien der Stadt sich nicht in Vierteln konzentrieren, sondern überall aufeinandertreffen.

Alte Stadtvillen, Prunkbauten, Fabriken, Plattenbauten und moderne Bürohochhäuser bilden ein Mosaik. Zwischen den Gebäuden wuseln die Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und Autos. So wirkt Bukarest auf uns viel großstädtischer als Wien.

Wir drängten uns zwischen die parkenden Autos hin zum Green Hours Jazz Café. Geschützt vom Lärm der pulsierenden Stadt trafen wir uns mit drei jungen Architektinnen, um mit ihnen über Rumänien, Bukarest und Sulina zu sprechen.

Sie erzählten uns, dass rumänische Gemeinden nicht sehr bemüht sind Ortsbilder und baukulturelles Erbe zu erhalten und verglichen mit Wien nur sehr wenig reguliert wird. Das Besondere steckt daher nicht in einzelnen Bauten und Plätzen, sondern in der Überlagerung der einzelnen Stadtschichten. Als außenstehende Person sei das nicht immer zu erkennen, umso glücklicher sind wir Sulina für zehn Tage zu erkunden und hinter die (bröckelnden) Fassaden zu blicken.

Morgen gibt’s den nächsten Blogbeitrag!
Bis dann,
Denis, Mari und Viki

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