Räumliche Identitäten in Temeswar

Servus! Salut! Hallo allerseits!

Unser hoch motiviertes und schon leicht aufgeregtes Expeditionsteam setzt sich zusammen aus Cristian Andronic und Mathias Seelmann. Wir sind beide Masterstudenten der Richtung Raumplanung und Raumordnung an der TU Wien. Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Field Trips in Public Space – Städte am Rand“ begeben wir uns im Mai 2019 für elf Tage nach Timisoara (Temeswar) in Westrumänien und erforschen den öffentlichen Raum der Stadt. Was empfinden die Menschen vor Ort als typisch im öffentlichen Raum der Stadt? Was soll der öffentliche Raum bieten, wie und von wem soll er gestaltet werden? Welche Rolle spiele dabei Geschichte und Pläne für die Zukunft? Was haben die Menschen im öffentlichen Raum erlebt? Wie identifizieren sie sich mit ihm und woher stammt diese Identifikation? Das sind alles Fragen, die uns in nächster Zeit beschäftigen werden. Wir untersuchen dazu drei öffentlichen Räume in drei verschiedenen Stadtgebieten (den Freiheitsplatz im historischen Stadtkern Cetate, den Trajansplatz im Stadtteil Fabric und das Einkaufszentrum und Stadtentwicklungsprojekt Iulius Mall in unmittelbarer Nähe des historischen Zentrums). Zum einen erstellen wir Kartierungen des öffentlichen Raumes nach verschiedenen Themen (u. a. Ursprung der Bausubstanz und historische Planungen, gegenwärtige Nutzung, Siedlungsstrukturen, Freiraumverbindungen im Stadtgefüge). Interviews mit diversen Personen aus der Stadt (z. B. StadtbewohnerInnen verschiedenen Alters, BesucherInnen, Wirtschaftstreibende, AktivistInnen, ArchitektInnen und PlanerInnen sowie sonstigen Personen mit einer Verbindung zu dem Raum) bilden das Herzstück unserer Forschung. Mithilfe der dabei gewonnenen Erkenntnisse wollen wir unsere Forschungsfragen beantworten. Die Ergebnisse werden dann für einen Beitrag für die Radiosendung A Palaver (Architektur im Radio) sowie für eine Ausstellung im Mobilen Stadtlabor aufbereitet.

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