Tag 1: Servus Cluj

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Der Blick aus dem Fenster auf den Piața Unirii.

Nach einer kurzen aber turbulenten Anreise haben wir – Kati, Moni und Sophia – Cluj mitten in der Nacht erreicht. Heute an unserem ersten Tag waren vor allem Organisatorisches und ein erstes Kennenlernen der Stadt geplant. Doch schon morgens ergab sich die Möglichkeit zwei Interviews zu führen. Unsere Interviewpartner waren István Szakáts und Adrian Dohotaru. István ist Präsident der Pinselfabrik und der NGO Alt Art, die sich vorrangig mit öffentlichem Raum und sozialen Beziehungen auseinandersetzen. Von ihm konnten wir wichtige Informationen über die Entstehung des Akteursnetzwerkes in Cluj erfahren. IMG_4060

István bei unserem Treffen im Café.

Das zweite Interview mit Adrian, Abgeordneter im Nationalparlament, dessen Schwerpunkt unter anderem in der Sicherung und Schaffung von öffentlichen Räumen in Cluj liegt, fand in einem von ihm vorgeschlagenen Parks statt. Bei dem Gespräch mit Adrian stellte sich heraus, dass viele Räume in Cluj nicht öffentlich zugänglich sind, sondern nur gegen Gebühr betreten werden können. Dies betrifft insbesondere Parkanlagen von Universitäten. Sein Ziel ist die Öffnung der Räume und die Verbindung dieser untereinander. Beide sind wichtige Akteure in der kulturellen Szene in Cluj.

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Im Gespräch mit Adrian.

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Kaum vorstellbar, dass hier noch vor wenigen Jahren Autos statt Radfahrer fuhren.

Am Abend wurden wir zu einer Tanzperformance in das Transit House eingeladen, einer alten Synagoge, die sich selbst als öffentlichen Raum für Kunst- und Kulturveranstaltungen sieht.

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Das Transit House als Ort für Kunst- und Kulturveranstaltungen

Für morgen ist die Besichtigung der Pinselfabrik mit der Projektkoordinatorin und ein Treffen mit dem Architekturbüro Planwerk geplant. 

 

3 Kommentare zu “Tag 1: Servus Cluj

  1. Anna

    Willkommen in Cluj! Die Fotos geben schon mal einen tollen Eindruck von der Stadt 🙂
    Was mich interessieren würde: Wie genau funktioniert das mit den Gebühren in Parkanlagen etc.? Das ist, in Wien sitzend, irgendwie so schwer vorstellbar …

    1. Sophia

      Liebe Anna,
      viele der Grünanlagen in Cluj gehören zu Universitätsgeländen und können zwar von Student*innen kostenlos, für Besucher*innen aber nur gegen eine Gebühr, die am Parkeingang gezahlt wird, genutzt werden. Aus dem Gespräch hat sich herausgestellt, dass dies damit begründet wird, dass der Park sauber gehalten werden soll. Gleichzeitig können so aber auch gezielt Bevölkerungsgruppen von der Nutzung ausgeschlossen werden.
      Wir werden heute einige dieser Anlagen besichtigen und können evtl. am Abend weitere Informationen dazu geben.

      Viele Grüße vom Cluj-Team

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