die Lösung der Probleme?

Wenn wir von Effizienz, Konsistenz und Suffizienz sprechen, stellen wir uns sehr schnell die Frage, wie anpassungsfähig unsere Gesellschaft denn eigentlich ist?

Uns allen ist inzwischen das Konzept des ökologischen Fußabdrucks bekannt (oder der ökologische Rucksack, den wir in einem der vorherigen Blogbeiträge vorgestellt haben). Die Folgen des eigenen Konsums sind für uns nachvollziehbar, ob es nun die ökologischen oder sozialen sind. Der Klimawandel wird tagtäglich sichtbarer, die Produktionsbedingungen von Kleidung in Bangladesch kennen wir. Doch welche Konsequenzen zieht unsere Gesellschaft daraus?

Wenn wir die politischen Entwicklungen betrachten, sind die 2-Grad-Ziele von Paris der Maßstab, den es gilt zu halten. Gleichzeitig wird bei einem Blick in die Medien deutlich, dass zahlreiche Staaten ihre gesteckten Ziele nicht einhalten können. Die Anstrengungen auf dem Weg zum 2-Grad-Ziel sind auf der politischen Agenda nicht sehr weit oben angesiedelt, bzw. PolitikerInnen scheuen einschneidende Schritte aus Angst vor den Reaktionen der WählerInnen. An diesem Beispiel zeigt sich deutlich, dass die Politik und letztendlich der Gesetzgeber nicht der entscheidende Treiber für ökologische und nachhaltige Veränderungen unserer Gesellschaft ist. Dazu möchten wir gerne auf einen Artikel im Standard verweisen. 

Aber wie kann eine nachhaltige Veränderung aussehen, wie können wir selbst zu einer Veränderung beitragen? Viele Probleme die unsere Gesellschaft erzeugt, sind bekannt, aber Veränderungen lassen sich nur sehr langsam umsetzen. Vielleicht zu langsam?

Zum einen gibt es Produkte, die mit hoher Effizienz arbeiten, aber einfach von der Kundschaft nicht akzeptiert wurden. Der VW Lupo 3L wurde schon vor knapp 20 Jahren (1999) auf den Markt gebracht, hat aber nur wenig Interesse und Anklang gefunden. Dagegen sind SUV’s zu einer der beliebtesten Fahrzeugkategorie geworden, trotz der Folgen. –> Der SUV-Boom und seine Folgen

Welche Lösung bleibt dann, um die immer stärker werdenden Probleme die durch Umweltbelastung und Klimawandel auf uns zukommen, anzugehen? Können wir auf die große technische Innovation hoffen, die diese Probleme auf einen Schlag lösen kann?

 

Coverphoto – Quelle: http://www.uni-bayreuth.de/de/forschung/profilfelder/emerging-fields/innovation-und-verbraucherschutz/images/layoutbilder_zentral/Birne.jpg

Felix Assmann, Michael Kerschbaumer, Marina Siebenhofer

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