Die Filmregisseure und Regisseurinnen von morgen.

Nachdem wir in der Vorwoche die Fragebögen an alle in Frage kommenden InterviewpartnerInnen versendet hatten (von denen wir bis jetzt kaum Rückmeldungen erhalten haben) mussten wir anfangen uns Gedanken über den finalen Output des Seminars also den Film zu machen.

Dazu hatten wir in der vorigen einheit einen Input Vortrag von Philipp Krebs zum Thema Filmkonzept. In diesem bekamen wir einen ersten Vorgeschmack was es heißt einen Film zu produzieren, vom ersten Gedanken, was wir mit dem Film bewirken wollen, bis hin zum endgültigen Produkt.

Aufbauend auf diesen machten wir uns erste Gedanken über unser Konzept. Bald kamen wir auf den Konsens, dass wir die InterviewpartnerInnen in die Mitte unseres Filmes rücken wollen, um auf den Inhalt zu fokussieren. Wir im Gegenzug wollen im Film kaum vorkommen, eventuell zur Vorstellung kurz am Anfang oder nach dem Film.

Ursprünglich, vor der Einheit vom 6.12. planten wir den Film größtenteils mit Ausschnitten der Interviews zu zeigen. Wir wollten uns auf den Inhalt konzentrieren und das Thema der Digitalen Teilhabe in den Mittelpunkt rücken, ohne großer Special Effects.

Dazu machten wir einige Übungsstudien zu Kamera und Lichteinstellungen und erarbeiteten ein Konzept wie wir uns die Kameraführung bzw die verschiedenen Kameraeinstellungen für die Eingangssequenz und die Interviews vorstellen. Da wir den Schwerpunkt auf die Interviews legen wollten, hatten wir angedacht eine zweite Kamera zusätzlich zu installieren, um Kameraeinstellungen interessanter zu gestalten. Eine weitere Konklusio beim erarbeiten des Konzepts war, dass der großteil des späteren Films von den Interviewpartnern selbst und ihren persönlichen Standpunkten abhängen wird. Je nachdem wie diese mit uns und der Kamera agieren werden, wird sich dann der Film in eine Richtung, in eine positive oder negative, entwickeln.

Bezüglich des Equipments haben wir zwei Kameras und ein Stativ, fehlen tun uns jedoch ein Mikrofon und eventuell Belichtung.

Bei der Präsentation am 6.12. wo wir unser Konzept vorgestellt hatten, gab es gutes Feedback von Philipp Krebs, Emila Bruck, Andrea Stickler und Prof. Scheuvenz bezüglich unseres Konzepts. Speziell Philipp wies uns darauf hin unser Interview nicht zu monochrom zu gestalten, sondern eventuell auf die gegensätzlichen Extreme von Digitaler Partizipation einzugehen. Einerseits die auf ihr Smartphone, mit dem Internet verbundenen Menschen welche an einer online Partizipation teilnehmen, andererseits die in der Öffentlichkeit protestierenden Menschen, welche auf der Straße für eine Sache eintreten. Auch während der Nachbesprechung bekam der Kontrast einen immer größeren Stellenwert als Leitfaden durch unseren Film. Auch ob wir uns eventuell auch nur auf ein Extrem konzentrieren sollten, und das im Film darstellen sollten.

Philipp riet uns während der Nachbesprechung auch unser Filmkonzept auf der noch vorherrschenden Unwissenheit aufzubauen. Den Kern sollten die Interviewfragen bilden an welche sich dann die Visualisierung, die Verdeutlichung, die Exemplifizierung, Illustration und Gestaltung aufbauen. Auf dem Aufbauend sollten wir einen Zeitplan ausarbeiten, welcher Klarheit in den Aufbau des Filmes bringen soll, bzw. wann wir wieviel Zeit und Equipment bereithalten sollten. Ebenso gab’s dann noch Input über Lichteinstellungen und was man beachten muss, abhängig davon wo, oder wann man filmt. Wir sollten flexibel in der Setting Wahl sein und auf die vorhandenen Lichtverhältnisse vor Ort reagieren.

Zudem bekamen wir noch Vorschläge für weitere potentielle InterviewpartnerInnen: Unter anderem Roland Gruber sowie einige Wiener Bürgerinitiativen – wie die am Heumarkt – durch die unterschiedliche Sichtweisen im Film dargestellt werden könnten.

Alles in allem folgen zwei eher arbeitsintensive Wochen, in denen wir die InterviewpartnerInnen fixieren und das Filmkonzept finalisieren wollen.

We will keep you updated!

Katja Schwaigerlehner, Michael Masching, Hannes Schachner, Finja Callesen

Schreibe deinen Kommentar

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*
*