zukunfts.macher

,,Jede Zeit schafft sich Ihre Stadt […]” (Fassmann, 2004)

Die  digitale Vernetzung durchdringt alle Bereiche des menschlichen Lebens, und verändert Gesellschaft und die Anforderung an Arbeit. Neue Geschäftsfelder im Bereich der Internetwirtschaft entstehen. Digital Nomads okkupieren die Cafes mit Ihren MacBooks.

Anknüpfend an Blogeintrag #2 hat die zeitintensive Literaturrecherche der letzten Woche zu den drei verschiedenen Themenfeldern Digitaler Handel, Industrie 4.0 und Maker Movement uns eine breite Wissensbasis verschafft. Durch unseren Blick auf das große Ganze haben wir ein umfassendes Verständnis erlangt, auf welches wir in späteren persönlichen Interviews zurückgreifen können. Interessiert beschäftigten wir uns zunächst mit den Schnittstellen der Ausgangsthemen.

Das bereits vorgestellte Projekt der UDK Berlin “Highlight-Rethink Prototyping” zeigt die Möglichkeiten. Industrie 4.0 – mit dem nutzerbestimmten Fertigungsprozess, Cloud Working– ermöglicht dem Kunden durch ein 3D Programm individuelle Designwünsche zum Produktionsort in echtzeit zu übermitteln. FabLab – Es besteht die Möglichkeit bei der Fertigung im lokalen Fablab mitzuwirken oder alternativ das individuell-gefertigte Produkt einfach nach Hause geliefert zu bekommen.

Bei der Erstellung des Fragebogens konzentrieren wir uns im Endeffekt  auf die Auswirkung neuer Arbeitsformen insbesondere des Maker Movements im Bezug auf Fablabs und Shared Offices. Warum ist ein heruntergekommene Lagerhalle als Arbeitsort attraktiver als ein “moderner” Bürokomplex, genügt Steckdose und Wlan dem Arbeitsplatz der Zukunft ?

Wie müssen zukünftige Typologien aussehen um dieser Do-It-Yourself / Do-It-Together Kultur gerecht zu werden und muss diesem Anspruch in jeder Hinsicht Rechnung getragen werden?

[…] making things has gone digital: physical objects now begin as designs on screens, and those designs can be shared online as files. This has been happening over the past few decades in factories and industrial design shops, but now it‘s happening on consumer desktops and in basements, too.“

(Anderson, Chris: MAKERS The New Industrial Revolution, 2012)

Der neue Trend der individuellen Fertigung führt aber auch zur Renaissance des Handwerks, vor allem in Städten wo sich neue Formen des Urban Manufacturing weiter etablieren. Wo Industrie 4.0 neue Optionen für die Kreativwirtschaft bietet, was zu neuen Formen des gemeinsamen Arbeitens und Produzieren in den Städten führt.

Der Open Source Gedanke führt zu einer demokratisierung von Ressourcen. Das Netzwerk von Ideen frei zugänglich “von Makern für Maker (und alle Interessierten)” die zu Synergien führen und so komplexe Projekte umsetzbar machen.

Wir stehen am Anfang einer digitalisierten Epoche, deren spezifischen Produktionsmethoden sich noch im Entwicklungsstadium befinden, und sich voraussichtlich massiv auf die bestehende Arbeitswelt auswirken wird.

[…]aber jede Stadt muss sich auch mit dem baulichen Erbe vergangener Perioden auseinandersetzen. (Fassmann, 2004)

Shanine Alpen, Tina Blauensteiner, Abdolhossein Sardari Iravani

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