Lampidona – Eigenständigkeit und Empowerment

Als es schon dunkel wird fahren wir in das etwas weiter draussen gelegene Sozial- und Kultur Zentrum Vyronas – Lampidona. Durch einen Park, in dem Kinder spielen, laufen wir zu dem auf einem Hügel gelegnen Pavillon. Dort weiß man sofort Bescheid was wir wollen und wir verabreden uns mit Alex für ein Interview am nächsten Tag. Wir bleiben auf der oberen Terrasse vor dem einstöckigen Gebäude sitzen und fangen die Atmosphäre ein, während drinnen das Plenum tagt. Wir zeichnen – was wieder zum Eintrittspunkt für Gespräche wird. Mit einem älteren Mann unterhalten wir uns in gebrochenen Griechisch und mit zwei der hier Involvierten auf gutem Deutsch.

Am nächsten morgen treffen wir uns mit Alex. Drinnen wird bereits gekocht für das Mittagessen was zweimal die Woche, Mittwochs und Samstags für einen Euro für Bedürftige bereitet wird. Es wird ein langes und spannendes Gespräch über die Schwierigkeit den Ort am Leben zu erhalten, mit der Frage wie man NutzerInnen dazu anregen kann sich für den Ort verantwortlich zu fühlen, über große Events, politisch sein und ihr Verhältnis zu Parteien und Staat.

Eine inspirierende Unterhaltung, die an unsere persönlichen Erfahrungen und Fragen anschließt.

 

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