Der überflüssige Mensch

Lost in Transformation.

Nach dem letzten Workshop geht ein Teil der Arbeitsgruppe in das Theaterstück „Golem oder der überflüssige Mensch“ im Schauspielhaus.

Golem oder der überflüssige Mensch

Die neue Epoche der Menschheit wird in eine dystopische Zukunftsvision in einer musikalischen Textcollage skizziert. Dabei wird die Schöpfungsgeschichte, der Mythos des Golems (in Verbindung mit dem Stück „Rossum’s Universal Robots“ das 1920 von Karel Capek aufgeführt wurde) verknüpft und durch Auszüge aus dem Transhumanismus zu einer (De-)Evolutionsgeschichte des Menschen gewoben. Die Risiken und Ängste, die diese Schwelle mit sich bringt, werden im Stück zugespitzt und erlebbar gemacht – man nimmt Position ein, im Diskurs der Digitalen Transformation.

Der Regisseur mit seiner Interpretation durch die Verarbeitung des Themas soll eine der Perspektiven für unsere Forschung darstellen. In den nächsten Tagen reflektieren wir ausgehend von der Präsentation und den aufkommenden Fragen den Fokus der sich in unserer Forschung bildet. Das Individuum und das Kollektiv – sind die beiden Dichotomien um die sich unserer Diskussionen drehen. Und dabei die Suche nach diesen in Verbindung mit städtischen und den entstehenden digitalen Räumen.

Nija-Maria Linke, Leonard Suttner, Hannah Niemand, Christopher Bindig

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