Das große Ganze erforschen

Bildquelle: http://urbancatalyst-studio.de/de/projekte/stek-berlin.html

Wir haben uns in dieser Woche intensiv mit den Themenblöcken Industrie 4.0, Fablabs, Cloud-Working und Digitaler Handel auseinandergesetzt. Neben der vertiefenden Literaturrecherche, kam es zur intensiven Diskussion, besonders im Bereich des Digitalen Handelns. Das veränderte Konsumverhalten wird Auswirkungen auf die Stadtzentren, Stadtteilzentren  und Ortskerne haben. Wie kann die Stadtentwicklung auf die zunahme des Digitalen Handelns, die sich ändernde Anforderungen an Gewerbeflächen und einer größeren Vielfalt an digitalisierten Produktionsformen reagieren?

> Wie werden die Städte mit diversen Nutzungsverhalten der Konsumenten umgehen?

> Durch was wird der Handel als Leitfunktion für die Innenstadt ersetzt?

Es gilt Planungsstrategien zu entwickeln, die rechtzeitig der Entwicklung des Donut-Effekts vorbeugen.

Im Zuge mehrfacher gruppeninterner Diskussionsrunden stellen sich folgende Fragen zu den drei Themenfeldern:

> Wie kann die Innenstadtlage weiterhin attraktiv für Kleinunternehmen bleiben?

> Inwieweit stoppen Planungsinstrumente das Leitbild der “Stadt der kurzen Wege”, wenn das produzierende Gewerbe  neben Wohnen und Arbeiten passieren soll?

> Fördern Konzepte wie Fablabs die individuellen Ideen einzelner oder lassen sie die vorherrschenden  Produktionsformen in Aspekten der Nachhaltigkeit hinterfragen und sich somit ein sozialer Nutzen aus der  technologischen Entwicklung ziehen?

> Welche Veränderungen ergeben sich für den Menschen als Arbeiter und Konsument in der Industrie 4.0?

> Wird der Mensch zum Handlanger der Maschine?

Bis jetzt haben wir uns bewusst noch nicht auf nur ein Themengebiet festgelegt. In unserem Verständnis sind gewisse Themenfelder nicht separat erfassbar. Trotzdem ist es nun wichtig den gemeinsamen Nenner zu finden und präzise Fragen zu formulieren, die einen Gegenentwurf zu bestehenden Zukunftsvisionen hervorbringen.

Werden die Citys wirklich so digitalisiert, „anonym“ smart sein, wie es in manchen Prospekten scheint ? Oder kommt es zu einer Bewegung, die bestehende Produktionsweisen und das Konsumverhalten der digitalen Welt kritisch hinterfragt. Dabei erreicht die Maker-Bewegung ein neues Level, so dass in gesellschaftlichen Netzwerken vorhandene Materialien nachhaltig wiederverwertet werden.

Shanine Alpen, Tina Blauensteiner, Markus Veegh 

(statt Markus Veegh wird Abdolhossein Sardari Iravani neues Gruppenmitglied werden)

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