Automatisiertes Fahren – Zukunft?

 

Nach einem ersten Fokus darauf, welche technischen Entwicklungen beim autonomen PKW in Zukunft möglich sein könnten und das Fahren maßgeblich verändern werden, wird nun das Betrachtungsfeld zum autonomen Fahren aufgeweitet: Welche Herausforderungen bringt das AF für die Städte? Wie werden sich Straßenräume verändern? Welches Mobilitätsverhalten sowie Fahrzeugwahl werden Menschen in Zukunft aufweisen?

Sicher ist, dass für diese Entscheidungen einige Rahmenbedingungen und Einflüsse bestehen: mögliche Transformationstreiber sind etwa eine steigende Bevölkerungszahl in den Städten sowie ein demografischer Wandel (durchschnittlich jüngere städtische Bevölkerung vs. ältere ländliche Bevölkerung) aber auch die finanzielle Situation der Haushalte. Aber auch Umwelteinflüsse (etwa Klimawandel, Ressourcenversorgung, Nachhaltigkeit) sind maßgebend für die Verkehrsmittelwahl. Die lokale/regionale Politik wird hier mit Planungen und Programmen ebenfalls eine tragende Rolle in der Mobilitätsentwicklung haben.(nach Kollosche, Schwedes, 2016: Mobilität im Wandel)
Wie auch im Artikel “Mobilität im Wandel: Transformationen und Entwicklungen im Personenverkehr” von Ingo Kollosche und Oliver Schwedes festgehalten wird, “existiert Mobilität nicht kontextfrei, sondern entwickelt sich in strukturellen Kopplungen mit anderen sozialen Systemen […]. Die Herzstücke der Stadt- und Kommunalplanung sind Mobilität und Verkehr.” (S. 11) Dementsprechend ist die Entwicklung des Verkehrs hin zum autonomen Fahren stark mit der Stadtentwicklung verknüpft und muss gemeinsam gedacht werden.
Entsprechende Fragen nach möglichen Entwicklungstrends und Herausforderungen werden wir im nächsten Schritt für unsere InterviewpartnerInnen ausarbeiten.

Vera Baltzarek, Christina Birett, Markus Veegh

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