In 8 Stunden um die Welt

Sonnenstrahlen, arabische Musik und Hühner gegacker beschreiben die erste Schleuße “das Erwachen”. Ausgeschlafen starten wir den Tag mit Kaffee und beobachten den Nachbarsjungen, welcher verzweifelt versucht ein Ei zwischen den Hühnern zu finden während sein Vater die Blumen gießt und zur Musik tanzt. Vor unserer Tür spielt der ein Junge zwischen den Autos Fußball und begrüßt uns mit einem freundlichen bonne journée.

30 Minuten später- ein Übergang von schiefen Gehsteig-spielplätzen und -cafés auf perfekt verlegte Pflastersteine vor royalen Parkanlagen Von kleinen, niedlichen und schmalen Grachtenhäusern auf gewaltige Glasfassaden, königlichen Steingebäuden mit einem Springbrunnenensemble als Vorplatz und dem Gefühl ganz Europa will sich repräsentieren.

Eine 5-minütige Busfahrt, bei der ein afrikanisches, französisches und osteuropäisches Kind sich ohne Worte verständigen, bringt uns von dem leisen Park mit Ententeich zu einem belebten Platz mit einem gerade beendeten Wochenmarkt. Ein Ort an dem sich viele Treffen – Touristen –Marktverkäufer – White and Blue Collar people – Studenten – Beziehungsprobleme – Liebespaare – Parkanlagen – Straßenbahnen – Verweilen und Transit…

Auf dem Weg in Richtung Afrika begegnen uns Burger und Frites und100 Schritte weiter befinden wir uns auf einer Straße voller Farben und Gerüche. Es fühlt sich an wie ein Bazar, in jedem zweiten Geschäft gibt es frisches Obst und Gemüse, in den anderen Haarverlängerungen und Textilien. Die Stoffe sind so farbenfroh und mit einer RAL-Farbpalette nicht zu beschreiben. Retromuster, Blumenmuster, Streifenmuster, Kreismuster, Tiermuster, Rautenmuster, Sternmuster in himmelblau-avocadogrün-drachfruchtgelb-heidlbeerblau-lavendelviolett-himbeerrot-ananasgelb-gehsteiggrau auf dem sich Autos und Menschen nebeneinander durch die enge Gasse schlängeln.

Eine enge Passage führt uns zurück zum Ring  über das goldene Vlies an den Wiener Helden vorbei um uns auf der königlichen Gehsteigmauer ein Bier von Manneken Pis persönlich ausgegeben zu lassen und den königlichen Sonnenschein zu genießen. Mit einem kurzen Blick über Brüssel rutschen wir den Kunstberg hinunter und befinden uns mitten unter Biertouristen, welche nach all den gesammelten Eindrucken wie eine schwarzweiß Aufnahme wirken, welche viele unterschiedlichen Sprachen sprechen, aber das gleiche sagen. Nach ein paar Stunden im Schwarzweißfilm klettern wir über den Mont des Art wieder nach Hause, wo man selbst in der Nacht die bunten Farben erkennt.

…Bedankt en Tot Ziens…

Wechsel

Schleuße

Farben

Orient-Express

Helden

Feest-Fiets

Freibier

I love JSTN

 

 

 

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