Il dolce far niente

2017-07-01 01.43.51-1
Tag 2: Napoli von innen oder il dolce far niente. Wie wir euch gestern versprochen hatten, sind wir ab heute mit verschiedenen Fokussierungen in der Stadt unterwegs. Das Thema der Deregulierung Neapels im öffentlichen Raum gegenüber der Regulierung in Wien mit der Forschungsfrage des Mehrwertes eines deregulierten Straßenraumes, beschäftigte uns schon das ganze Semester über. Unser erster, voller Tag in Neapel zeichnete bereits einiges an Erkenntnissen ab. Auf der Suche nach unterschiedlichen Nutzungsstrukturen von Straßenräumen, erlebten wir eine Vielzahl an unterschiedlichen Aneignungsprozessen des scheinbar öffentlichen Raumes. Während der Erkundung der Umgebung der Spaccanapoli stellten wir fest, dass die Grenzen zwischen Privatheit und Öffentlichkeit beinahe verschmelzen und die Nutzung so gut wie immer eine Mischung aus Wohnraum und Gewerbe verfolgt. Gleichzeitig fühlten wir uns als Fremde im eingespielten Gefüge nicht unwillkommen. Der Straßenraum wird zum erweiterten Wohnzimmer für AnwohnerInnen, welche uns Einblick in ihr Innerestes gewährten. So waren wir als Fotografierende und Dokumentierende und flüchtige Partei im Bruchteil eines Moments fester Bestandteil der Szenerie und unser Tun wurde begrüsst. Diese Erfahrung hat uns in unserem Schaffen bestärkt und wir sind bereits gespannt auf morgen!

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