Markttag

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Tag 3: Das Bahnhofsviertel im Osten Neapels weist eine völlig andere Bebauungsstruktur, verglichen mit dem historischen Stadtkern und seinen engen Gassen, auf. Es handelt sich hierbei um einen multikulturellen Stadtteil, der von Touristen kaum aufgesucht wird. Der Fokus lag vor allem auf Marktstraßen, die identitätsstiftend für das Quartier sind. Lokale Waren, sowie flurierender Schwarzmarkt breitet sich zwischen Wohnstraßen großzügig aus und zieht gezielt AnrainerInnen an. In der restlichen Umgebung stellten wir weiter fest, dass die Straßenquerschnitte um einiges breiter angelegt sind, wodurch eine gewisse Anonymität innerhalb der Bevölkerung  entsteht. Gleichzeitig hatten wir, insbesondere nördlich des Bahnhofes, das Gefühl, dass es hier einen Verlust der Identität als neapolitanisches Stadtviertel gibt, vielmehr könnten die untersuchten Straßenzüge auch einer anderen europäischen Stadt zugeordnet werden.

 

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