madrid. tag dreizehn.

cañada real. die größte informelle siedlung europas.
hier zu sein ohne einen grund. vielleicht sind wir die ersten.
von der metro endstation die steppe. in der ferne die autobahn. dahinter sanfte hügel aus bauschutt und müll. zwischen den hügeln fünfzehn kilometer lang und fünfundsiebzig meter breit ein stigma für die leute die hier leben.
wir wagen uns auf unbekanntes terrain. expedition.
zohra bringt uns zur caritas. ein sozialarbeiter fährt uns durch die siedlung zurück zur metro. erzählt von der auswegslosigkeit. die beklemmung und betroffenheit kriecht hoch.
im neuen stadtteil valdecarros ab in die metro.
war das gerade real?
cañada real.

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