día cuatro

Sobald die erste offene Metro-Station erreicht wird und die U-Bahn nicht mehr unterirdisch, sondern zwischen Wiesen und Wäldern durch die Landschaft fährt, hat man Madrid Centro verlassen. Ein junger Mann mit wehendem schwarzen Haar spielt ABBA auf der Panflöte, ein Sudoku lösender alter Herr pfeift fröhlich mit.

Inmitten der Pinienwälder taucht plötzlich eine weiße Mauer mit einem aufgemalten Stier am Eingang auf – Venta del Batán. Hier wurden Stiere für den Wettkampf gezüchtet, die Gehege scheinen nicht mehr in Verwendung zu sein. Gelegentlich hält ein Taxi, sonst nichts.

Zwischen den großen Verkehrsachsen im Westen der Stadt liegen unterschiedliche Siedlungstypen urbanizaciónes in unmittelbarer Nähe zu den Hauptstraßen. So auch die weiße Schlafstadt mit den schwarzen Katzen. Neben komplettem Verfall wird neu gebaut, Palmen schmücken den Eingangsbereich der Häuser, in deren Inneres man nur Gelegentlich einen Blick über die Mauer erhaschen kann.

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